Seit Mittwoch patrouilliert ein deutsch-polnisches Polizeiteam entlang der Grenze zu Polen. Ziel ist es, den Informationsfluss zwischen den Behörden beider Länder zu beschleunigen und so Kriminalität effektiver zu bekämpfen.
Hintergrund der neuen Kooperation
Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) betonte die Bedeutung des Austauschs von Erfahrungen bei der Kriminalitätsbekämpfung. In der Vergangenheit hätten Straftäter die längeren Kommunikationswege zwischen den Polizeibehörden ausgenutzt. Das neue Team soll dieses Problem nun lösen.
Zusammensetzung und Ausstattung des Teams
Die grenzüberschreitende Doppelstreife besteht aus insgesamt sechs Beamten – drei von deutscher und drei von polnischer Seite. Sie werden künftig mit einem Funkstreifenwagen, mit E-Bikes oder zu Fuß auf beiden Seiten der Oder unterwegs sein. Ihren Arbeitsplatz für Schreibarbeiten haben sie im Zentrum von Frankfurt (Oder).
Vorteile der gemeinsamen Streife
Durch die direkte Zusammenarbeit im Team sei der Informationsaustausch nun deutlich schneller, erklärte Redmann. Ein ähnliches Modell gibt es bereits seit einiger Zeit in Guben. Dort ist nach einer Projektphase im Jahr 2017 ein Team aus drei deutschen und zwei polnischen Polizeibeamten inzwischen im Regelbetrieb.



