Bei einem Besuch anlässlich des 300. Jubiläums des Londoner Krebszentrums Guy's Hospital hat König Charles III. Krebspatienten Mut gemacht. Der Monarch ließ sich von einem OP-Roboter vorführen und sprach mit Betroffenen. Der Besuch fand am Mittwoch, den 13. Mai 2026, statt.
König Charles zeigt Anteilnahme
Charles III., selbst im vergangenen Jahr an Krebs erkrankt, zeigte sich tief beeindruckt von den modernen Behandlungsmethoden und der Arbeit des medizinischen Personals. Er betonte die Bedeutung von Forschung und Innovation im Kampf gegen Krebs. Der König unterhielt sich mit mehreren Patienten und hörte sich deren Geschichten an. Einige von ihnen hatten ähnliche Diagnosen wie er selbst. „Ich weiß, wie schwer dieser Weg sein kann“, sagte Charles zu einer Patientin. „Aber Sie sind hier in guten Händen.“
OP-Roboter im Einsatz
Besonders interessiert zeigte sich der Monarch an einem hochmodernen Operationsroboter, der minimalinvasive Eingriffe ermöglicht. Die Ärzte erläuterten ihm die Funktionsweise und die Vorteile für die Patienten. Charles ließ sich die Steuerung des Roboters erklären und verfolgte eine Demonstration. „Die Technologie ist beeindruckend“, kommentierte er. „Sie gibt den Chirurgen eine unglaubliche Präzision.“
300 Jahre Guy's Hospital
Das Guy's Hospital in London feiert in diesem Jahr sein 300-jähriges Bestehen. Es ist eines der ältesten und renommiertesten Krankenhäuser Großbritanniens und spezialisiert auf die Behandlung von Krebserkrankungen. Der königliche Besuch unterstreicht die enge Verbindung der britischen Monarchie mit dem Gesundheitswesen. Charles III. hatte bereits mehrfach sein Engagement für die Krebsforschung bekundet. Sein persönlicher Bezug zu der Krankheit macht den Besuch besonders symbolträchtig.
Der König wurde von Klinikdirektor Professor Peter Johnson empfangen, der die Arbeit des Hauses vorstellte. Johnson dankte Charles für seinen Besuch und die Unterstützung. „Es ist eine große Ehre, Seine Majestät hier begrüßen zu dürfen“, sagte Johnson. „Sein Besuch gibt unseren Patienten und Mitarbeitern enormen Auftrieb.“
Hoffnung für Betroffene
Der Besuch des Königs sendet ein starkes Signal der Hoffnung an alle Krebspatienten. Charles III. hat nach seiner eigenen Diagnose öffentlich über seine Behandlung gesprochen und damit dazu beigetragen, das Thema Krebs zu enttabuisieren. Sein persönliches Engagement wird von vielen als ermutigend empfunden. Die Klinik nutzte den Anlass, um auf die Fortschritte in der Krebstherapie aufmerksam zu machen. Moderne Verfahren wie die Immuntherapie und robotergestützte Chirurgie verbessern die Überlebenschancen und die Lebensqualität der Patienten erheblich.



