Ob Krone, Brücke oder Inlay – Zahnersatz ist teuer. Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt nur einen festen Zuschuss, den Rest müssen Patienten selbst tragen. Viele überlegen daher, eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen. Doch auch diese kostet Geld. Wir zeigen, mit welchen monatlichen Beiträgen Sie je nach Alter rechnen müssen.
Wie funktioniert eine Zahnzusatzversicherung?
Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt in der Regel nur einen Teil der Kosten. „Sie leistet anteilig“, erklärt Julia Alice Böhne vom Bund der Versicherten (BdV) in Hamburg. Je nach Tarif wird ein prozentualer Anteil der Kosten erstattet, die nach Abzug des Kassenbeitrags übrig bleiben. „Für die Versicherten bleibt fast immer ein Restbetrag“, so Böhne.
Monatliche Kosten im Überblick
Die Beiträge für eine vom BdV empfohlene Zahnzusatzversicherung mit Alterungsrückstellungen liegen in folgenden Spannen (Stand: Dezember 2025):
- Eintrittsalter 30 Jahre: 22 bis 51 Euro pro Monat
- Eintrittsalter 40 Jahre: 25 bis 58 Euro pro Monat
- Eintrittsalter 50 Jahre: 27 bis 65 Euro pro Monat
Je nach Einzelfall können zusätzlich Risikozuschläge anfallen. Wer frühzeitig eine Versicherung abschließt, profitiert von niedrigeren Beiträgen und baut Alterungsrückstellungen auf, die spätere Kostensteigerungen abfedern.
Worauf sollten Sie achten?
Vor dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung sollten Sie die Tarife genau vergleichen. Achten Sie nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Leistungen: Wie hoch ist der Erstattungssatz? Gibt es Wartezeiten? Werden auch Implantate oder Kieferorthopädie übernommen? Ein unabhängiger Vergleich lohnt sich, um den optimalen Schutz zu finden.



