Eine waghalsige Verfolgungsjagd hat sich am Dienstag im Raum Düsseldorf ereignet. Ein Auto flüchtete mit bis zu 160 km/h und riskanten Manövern vor der Polizei. Am Steuer soll ein 13-jähriges Kind gesessen haben, das strafunmündig ist. Die Polizei musste den Jungen wieder freilassen.
Verfolgung zweimal abgebrochen
Die Polizei in Mettmann berichtet, dass Streifenwagen die Verfolgung zweimal abbrechen mussten, weil die Flüchtenden äußerst gefährlich fuhren. Ein Polizeihubschrauber konnte den Wagen schließlich aus der Luft wiederentdecken. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der mutmaßliche Fahrer erst 13 Jahre alt ist. Der Beifahrer, ein 16-jähriger Jugendlicher, ist bereits wegen Einbruchsdelikten polizeibekannt.
Beobachtung in der Freizeit
Ein Polizist hatte das Duo in seiner Freizeit in Mettmann beobachtet und den Verdacht gehabt, dass es sich um Einbrecher handeln könnte. Als Streifenwagen das Fahrzeug kontrollieren wollten, raste es davon. Dabei missachtete es mehrere rote Ampeln und nutzte die Fahrbahn des Gegenverkehrs. Wegen der Gefährlichkeit brach die Polizei die erste Verfolgung ab.
Erneute Sichtung auf der Autobahn
Kurz darauf wurde das Auto auf der Autobahn 3 in Richtung Oberhausen gesichtet. Mit etwa 160 km/h war es unterwegs und nutzte unter anderem den Standstreifen. Auch hier beendete die Polizei die direkte Verfolgung aus Sicherheitsgründen. Der Polizeihubschrauber entdeckte das Fahrzeug schließlich in Ratingen an einer Bushaltestelle vor einem Supermarkt.
Freilassung nach Rücksprache
Bei der Kontrolle gab es Zweifel an der Altersangabe im Ausweis des mutmaßlichen Fahrers. Die beiden wurden zur Wache gebracht, aber nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und dem Jugendamt wieder entlassen. Hinweise auf einen Einbruch an dem zuvor beobachteten Wohnhaus fanden sich nicht. Der 13-Jährige ist strafunmündig, der 16-jährige Beifahrer bereits polizeibekannt.



