Die Rettungsaktion für den Buckelwal Timmy geht in die entscheidende Phase. Der Schleppverband, der den Wal in einer speziellen Barge transportiert, hat sich der Nordsee bereits auf etwa 130 Kilometer genähert. Das teilte die zuständige Einsatzleitung am Donnerstagnachmittag mit.
Kuschelstunde bei Timmy
Unterdessen sorgte eine sogenannte Kuschelstunde für emotionale Momente. Helfer und Tierärzte konnten dem Wal in den letzten Stunden regelmäßig Wasser über den Rücken laufen lassen und ihn mit sanften Berührungen beruhigen. Die Aktion soll Stress reduzieren und die Vitalfunktionen des Meeressäugers stabilisieren.
Weiterer Verlauf ungewiss
Die genaue Route und der Zeitpunkt der Freilassung sind noch nicht abschließend festgelegt. Die Behörden warten auf günstige Wetterbedingungen und eine geeignete Stelle in der Nordsee, um Timmy sicher in die Freiheit zu entlassen. Ein Sprecher betonte, dass der Gesundheitszustand des Wals stabil sei, aber die gesamte Aktion weiterhin Risiken berge.
Die Rettungsaktion hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Zahlreiche Schaulustige verfolgten den Transport entlang der Küste. Die Einsatzkräfte bitten weiterhin um Verständnis, dass aus Sicherheitsgründen keine genauen Standortdaten veröffentlicht werden können.



