Seit über 13 Jahren ist Fabian Kahl fester Bestandteil des Händler-Teams der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“. Der 34-Jährige ist inzwischen so bekannt, dass er im Alltag oft erkannt wird. Wie er damit umgeht, verriet er in der Webtalkshow mit Nico Gutjahr.
Ein schleichender Prozess
Auf die Frage, wie schnell er sich an die plötzliche Bekanntheit gewöhnt habe, erklärte Kahl: „Es war ein schleichender Prozess.“ Da die Show zunächst nur einmal pro Woche ausgestrahlt wurde, sei er langsam hineingewachsen. Anders sei es bei Stars, die über Nacht berühmt werden – das finde er „krass“.
Verkleidung als Schutz
„Mittlerweile ist die Bekanntheit doch recht groß, was bei mir auch zum Teil dafür sorgt, dass ich mich manchmal wirklich verkleide, wenn ich rausgehe“, gestand der Händler. Konkret setzt er auf eine dicke Brille und eine Mütze. „Wenn ich einkaufen gehe oder durch die Stadt laufe, wirst du mich nicht erkennen“, so Kahl.
Doch selbst mit Verkleidung gibt es ein Indiz: seine Stimme. Seit etwa einem Jahr drehen sich Menschen wegen seiner Stimme um, was er „total verrückt“ findet.
Vor- und Nachteile der Berühmtheit
Kahl betont, dass die Bekanntheit Vor- und Nachteile habe. Er sei stolz auf das Format, aber nicht jeden Tag in der Stimmung dafür. „Alle wünschen sich, jemand zu sein, aber wenn man dann jemand ist, wünscht man sich wieder, irgendjemand zu sein. Total verrückt“, resümierte er.
Liebe zum Format
Trotz der Herausforderungen bereut Kahl seine Teilnahme nicht. Auf die Frage, ob er schon an einen Ausstieg gedacht habe, gab er zu, dass dies kurz der Fall war – aber nur für maximal zwei Sekunden. „Ich komme zu dem Schluss, dass ich dieses Format absolut liebe.“ „Bares für Rares“ sei ein sehr großer Teil seines Lebens. Sollte er jemals aussteigen müssen, würde ihm „das Herz bluten und meine Seele wüsste nicht, damit umzugehen. Das wäre eine ganz schöne Wunde.“



