Im Frühjahr, wenn alles zu blühen beginnt, kehren auch die Blattläuse zurück. Besonders an Rosen sind sie dann zu finden – vor allem an den Triebspitzen, Knospen und jungen Blättern. Darauf weist der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin.
Schäden durch Blattläuse
Für die Rosen sind die Läuse eine schlechte Nachricht: Sie saugen den Saft aus den Pflanzen. Die Folge sind eingerollte Blätter und verkümmerte Triebspitzen. Zudem hinterlassen Blattläuse einen klebrigen Honigtau, der später die Ansiedlung von schwarzen Rußtaupilzen begünstigt.
Wasserstrahl als einfache Lösung
Wer einen Befall entdeckt, muss nicht sofort zu chemischen Mitteln greifen. Laut der Landwirtschaftskammer NRW lassen sich die Schädlinge bereits mit einem kräftigen Wasserstrahl, etwa aus dem Gartenschlauch, in Schach halten. Der BUND Naturschutz in Bayern empfiehlt, den Strahl auf die Unterseite der Blätter zu richten, da sich die Läuse dort oft ansammeln. Ein- bis zweimal täglich sollte gesprüht werden, bis der Befall sichtbar nachlässt.
Wichtige Hinweise zum Wasserstrahl
Der Wasserdruck sollte stark genug gegen die Läuse sein, aber schonend für die Pflanze. Zwischen den Anwendungen sollten die Blätter vollständig trocknen, da dauerhafte Feuchtigkeit Pilzkrankheiten wie Mehltau oder Rost fördern kann.
Wenn der Wasserstrahl nicht reicht
Reicht das Besprühen nicht aus, kann laut Landwirtschaftskammer NRW auch ein Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Um Marienkäfer und Florfliegen als natürliche Blattlaus-Gegner zu erhalten, sollten möglichst nützlingsschonende Mittel verwendet werden.



