Knoblauch einfrieren und portionieren: Praktischer Lifehack im Test
Knoblauch einfrieren: Lifehack im Test

Knoblauch einfrieren und portionieren: Praktischer Lifehack im Test

Lifehacks im Internet versprechen für fast jedes Alltagsproblem eine einfache und kostengünstige Lösung. Ob diese Tipps tatsächlich halten, was sie versprechen, prüfen wir regelmäßig in unserem Hack-Check. Diesmal haben wir einen beliebten Trick für die Küche unter die Lupe genommen.

Das Problem mit dem Knoblauch

Beim Kochen wird oft nur eine einzelne Zehe Knoblauch benötigt. Der Rest der Knolle bleibt übrig, trocknet mit der Zeit aus oder beginnt unschön zu keimen. Viele Hobbyköche fragen sich daher, wie sich Knoblauch besser haltbar machen und gleichzeitig praktisch portionieren lässt.

Soziale Medien wie TikTok und Instagram sind voll von Lifehacks, die für fast jede Herausforderung eine simple Lösung anbieten. Ein besonders verbreiteter Tipp lautet: Knoblauch zerkleinern, einfrieren und vorab in kleine Portionen aufteilen. Doch wir wissen, dass das Internet nicht immer die Wahrheit sagt. Deshalb haben wir diesen Haltbarkeits-Tipp für Knoblauch in unserem Hack-Check einem praktischen Test unterzogen.

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So funktioniert der Lifehack

Die Methode ist denkbar einfach: Zuerst wird der Knoblauch geschält und fein zerkleinert. Anschließend füllt man die Masse in einen Gefrierbeutel. Mit einem glatten Hilfsmittel, beispielsweise einem Teigroller oder einer Teigkarte, wird der Knoblauch gleichmäßig im Beutel verteilt.

Im nächsten Schritt ritzt man mit einem geeigneten Werkzeug – etwa der stumpfen Seite eines Messers oder wieder der Teigkarte – ein Rastermuster in die Knoblauchmasse. Dies dient der späteren Portionierung. Danach wandert der Beutel direkt in den Tiefkühler. Sobald der Inhalt vollständig durchgefroren ist, lässt sich der Knoblauch mühelos entlang der vorgezeichneten Linien in die gewünschten Würfel brechen.

Unser Testfazit

Der Hack funktioniert ausgezeichnet! Die einzelnen Portionen lassen sich jederzeit problemlos entnehmen und können direkt weiterverarbeitet werden. Das ist besonders praktisch für alle, die regelmäßig kleine Mengen Knoblauch in der Küche verwenden. Tiefgefroren hält sich Knoblauch im Gefrierschrank in der Regel bis zu einem Jahr frisch.

Ein zusätzlicher Tipp: Das gleiche Prinzip lässt sich auch wunderbar auf frische Kräuter oder Ingwer anwenden. So haben Sie stets portionierte Würzmittel griffbereit, ohne dass etwas verderben muss.

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