Ehemalige Mansfeld-Berufsschule in Eisleben wird nach 20 Jahren Leerstand zum Innovationslabor
Die ehemalige Betriebsberufsschule „Hans Seidel“ des Mansfeld-Kombinats in Eisleben, die auch als „Zweijahresschule“ bekannt ist, steht seit mehr als zwei Jahrzehnten leer. Nun soll das Gebäude an der Querfurter Straße mit seinem markanten großen Saal umfassend saniert und zu einem Labor für Firmengründer umgestaltet werden.
Symbolischer Start der Sanierung
Mit der Enthüllung des Bauschilds an der Querfurter Straße in Eisleben wurde die Sanierung und Umnutzung der ehemaligen Berufsschule symbolisch gestartet. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt zur Wiederbelebung des historischen Standorts, der für viele Menschen mit zahlreichen Erinnerungen verbunden ist.
Das Gebäude, das einst Ausbildungsstätte für das Mansfeld-Kombinat war, soll nun zu einem modernen Innovationsort werden. Die Pläne sehen vor, die leerstehenden Räume in ein Labor für Unternehmensgründer zu verwandeln, um neue wirtschaftliche Impulse in der Region zu setzen.
Umfassende Sanierung geplant
Die Sanierung umfasst nicht nur strukturelle Arbeiten am Gebäude, sondern auch die Anpassung an moderne Nutzungsanforderungen. Der große Saal, ein charakteristisches Merkmal der Schule, soll dabei erhalten bleiben und in das neue Konzept integriert werden.
Dieses Vorhaben ist Teil größerer Bemühungen, leerstehende Industriebauten in der Region einer neuen Nutzung zuzuführen und so die lokale Wirtschaft zu stärken. Die Transformation der alten Berufsschule zu einem Innovationslabor könnte zukünftig als Vorbild für ähnliche Projekte dienen.



