Pekings flache Skyline: Warum die Hauptstadt in die Breite wächst
Peking ist eine Stadt der Extreme: Während die Metropole in die Breite wuchert, bleiben die Gebäude im Zentrum erstaunlich niedrig. Der Grund dafür ist weniger ästhetischer Natur, sondern vielmehr politisch. Wie eine Kolumne von Maria Stöhr im Spiegel enthüllt, soll verhindert werden, dass neugierige Blicke in die Fenster der Mächtigen fallen. Die Stadtplanung folgt damit strengen Sicherheitsvorgaben.
Ein Hochhaus als Ausnahme
Doch es gibt eine bemerkenswerte Ausnahme: Ein extremes Hochhaus ragt in den Himmel, dessen oberste drei Stockwerke jedoch unter Staatsgeheimnis stehen. Was sich dort verbirgt, ist unbekannt. Die Kolumne wirft ein Schlaglicht auf die besondere Architekturpolitik der chinesischen Hauptstadt, die zwischen Repräsentation und Abschottung balanciert.
Die flache Skyline Pekings ist ein bewusstes Gestaltungsmerkmal, das die Machtverhältnisse widerspiegelt. Während andere Metropolen wie Shanghai oder Hongkong mit immer höheren Wolkenkratzern aufwarten, bleibt Peking bodenständig – zumindest auf den ersten Blick.



