Die Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst veranstaltet ihre nächste Jahrestagung erneut in der Hansestadt Anklam. Nach den erfolgreichen Tagungen in den Jahren 2014 und 2023 ist dies bereits die dritte Zusammenkunft mit Bezug zur Stadt, wie der Vorsitzende Dr. Wilfried Hornburg betont. Das diesjährige Motto lautet „Technikgeschichte in Pommern“. Besonders Anklamer Persönlichkeiten haben Technikgeschichte geschrieben, allen voran der Flugpionier Otto Lilienthal.
Programm der Tagung
Die Tagung findet vom 24. bis zum 27. September statt. Ein Höhepunkt ist die Vorführung des Films „Das Stoewer-Imperium. Von der Nähmaschine zur Limousine“. Zudem ist eine ganztägige Exkursion in den „Grafenwinkel“ südlich von Anklam geplant, bei der Gutshäuser und Kirchen besichtigt werden.
Vorträge und Referenten
Im Rahmen der Tagung werden mehrere Vorträge angeboten: Dr. Peter Busse spricht über „Die Brüder Lilienthal – Und was wir heute von ihnen lernen können“. Peer Wittig erinnert an Ballone und Luftschiffe in Pommern. Dr. Philipp Aumann beleuchtet Peenemünde als abgelegenen Ort und militärisch-industrielles Entwicklungszentrum. Dr. Andrzej Wojciech Feliński beschäftigt sich mit dem Maschinenbau-Unternehmen Stoewer in Stettin.
Mitgliederversammlung und Wahlen
Ein fester Bestandteil der Jahrestagung ist die Mitgliederversammlung der Gesellschaft, bei der diesmal ein neuer Vorstand gewählt wird.



