Weltpremiere des Michael-Jackson-Biopic in Berlin: Neffe Jaafar erweckt King of Pop zum Leben
Michael-Jackson-Filmpremiere in Berlin mit Neffe Jaafar

Weltpremiere des Michael-Jackson-Biopic in Berlin: Neffe Jaafar erweckt King of Pop zum Leben

Nachdem bereits Musiklegenden wie Elvis Presley und Elton John mit eigenen Filmbiografien geehrt wurden, ist nun auch Michael Jackson an der Reihe. In Berlin feierte das Biopic "Michael" am Freitagabend seine große Weltpremiere. Mehr als 5.000 geladene Gäste und die Filmcrew versammelten sich in der Uber Eats Music Hall, um den Film über den King of Pop zu feiern, der am 23. April in den deutschen Kinos startet.

Neffe Jaafar Jackson in der Hauptrolle

Die Hauptrolle des Michael Jackson übernimmt sein Neffe Jaafar Jackson, der mit 29 Jahren eine erstaunliche optische und künstlerische Ähnlichkeit zu seinem Onkel aufweist. Die Regie führt Antoine Fuqua, bekannt für Filme wie "Training Day", während das Drehbuch von Oscar-preisgekrönten Autor John Logan stammt. Der Film erzählt die Lebensgeschichte Jacksons von seinen Anfängen als Wunderkind bei den "Jackson 5" bis hin zu seinem Aufstieg zum weltweit gefeierten Superstar.

Familienkonflikte und kritische Stimmen

Trotz der Begeisterung vieler Fans gibt es innerhalb der Jackson-Familie erhebliche Spannungen. Michael Jacksons Tochter Paris Jackson distanziert sich öffentlich von dem Projekt und betont, dass sie "0 Prozent Beteiligung" daran hatte. Sie kritisiert die Darstellung als "geschönt" und teilweise "unehrlich". Medienberichten zufolge hat auch Schwester Janet Jackson den Film bei einem privaten Screening scharf kritisiert. Da das Biopic direkt mit den Nachlassverwaltern John Branca und John McClain produziert wird, befürchten Kritiker eine zu positive und einseitige Darstellung des umstrittenen Stars.

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Fan-Andrang und Prominenz bei der Premiere

Bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung herrschte vor der Uber Eats Music Hall ein riesiger Andrang. Viele Fans kleideten sich in ikonische Outfits des King of Pop oder trugen T-Shirts mit seinem Konterfei. Unter den Gästen befanden sich auch Michael Jacksons Söhne Prince und Bigi Jackson, die eigens zur Premiere nach Berlin gereist waren. Moderatoren Steven Gätjen und Dominik Porschen berichteten, dass Fans aus über 60 Ländern angereist waren, um dabei zu sein.

Prominente Gäste und ihre Verbindung zu Michael Jackson

Unter den geladenen Prominenten befand sich Prince Damien, Gewinner von "DSDS" und "Dschungelcamp", der seit Ende 2024 die Hauptrolle im "Michael Jackson Musical" in Hamburg spielt. Er erzählte, dass er für das Musical die gleichen Coaches hatte wie Jaafar Jackson für den Film und betonte die emotionale Nähe zu dem verstorbenen Idol. Auch Menderes Bagci, bekannt für seine Michael-Jackson-Performances bei "DSDS", zeigte sich begeistert von der filmischen Verewigung der Legende. Internet-Star Sophia Thiel teilte ihre persönlichen Erinnerungen an Jackson, insbesondere an das ikonische "Thriller"-Musikvideo.

Kontroverse und jurische Aspekte

Die Premiere fand vor dem Hintergrund neu aufgetauchter Fotos statt, die die Missbrauchsvorwürfe gegen Michael Jackson erneut entfachten. Aus juristischen Gründen wurden diese Anschuldigungen, die seit den 1990er-Jahren kursieren, aus dem Film herausgeschnitten. Dies unterstreicht die anhaltende Kontroverse um das Erbe des King of Pop, die auch die Reaktionen auf das Biopic prägt.

Insgesamt markiert die Weltpremiere in Berlin einen bedeutenden Moment in der Popkultur, der die anhaltende Faszination für Michael Jackson und die komplexen Diskussionen um sein Leben und Werk widerspiegelt. Der Film verspricht, sowohl Fans als auch Kritiker zu beschäftigen, wenn er Ende April in die Kinos kommt.

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