Hollywood-Star reagiert auf Knoblauch-Vorwurf von Kollegin
Eine ungewöhnliche Anekdote aus dem Filmgeschäft sorgt derzeit für Gesprächsstoff: Nicole Kidman (58) hatte in einem Podcast erzählt, dass ihr Kollege Alexander Skarsgård (49) vor einer Kuss-Szene am Set der Serie "Big Little Lies" Falafel mit Knoblauch gegessen habe - was die Dreharbeiten kurzzeitig behinderte. Der schwedische Schauspieler äußerte sich nun bei einem Treffen in Berlin zu diesem Vorfall.
Skarsgård kontert mit Berliner Spezialität
Im Soho-House in Berlin, wo Skarsgård seinen neuen Film "Pillion" vorstellte, zeigte sich der Schauspieler überrascht von Kidmans Erzählung. "Ich kann mich an nichts erinnern", gab er zunächst zu bedenken, bevor er mit einem charakteristischen Grinsen nachlegte: "Ich esse gar nicht so oft Falafel. Döner Kebab mag ich viel lieber. Womöglich meinte sie den."
Der 49-Jährige gestand seine Vorliebe für die Berliner Spezialität: "Ich kann dem Döner Kebab nur schwer widerstehen." Diese Begeisterung rührt von einem früheren Berlin-Aufenthalt her: 2017 drehte Skarsgård für "Mute" drei Monate in der Hauptstadt und wohnte am Mariannenplatz in Kreuzberg - dem Stadtteil, wo der Döner Kebab quasi erfunden wurde.
Neuer Film "Pillion" zeigt Skarsgård in ungewöhnlicher Rolle
Derzeit ist Alexander Skarsgård mit der Promotion seines neuen Films "Pillion" beschäftigt, der aktuell in den Kinos läuft. In dem Werk spielt er einen homosexuellen Motorradfahrer, der sich einen Sexsklaven zulegt - dargestellt von Harry Melling (37), bekannt als Dudley Dursley aus den "Harry Potter"-Filmen.
Skarsgård beschreibt den Film als "romantische Komödie in der BDSM-Welt" und betont den humorvollen, authentischen Charakter der Produktion. Die Abkürzung BDSM steht für Bondage (Fesseln), Discipline (Disziplinierung), Sadism (Sadismus) und Masochism (Masochismus).
Intime Szenen erfordern Vertrauen und Professionalität
Zurück zum Thema intimer Filmszenen erklärte Skarsgård seinen professionellen Ansatz: "Mir geht es immer nur um die Geschichte. Jede Szene muss dazu beitragen - egal ob es eine Kuss- oder Sexszene ist." Für den Schauspieler spielt es dabei keine Rolle, ob er vor der Kamera eine Frau oder einen Mann küsst.
"Wenn man es mit Menschen macht, denen man vertraut, spielt es keine Rolle, von mir aus auch mit fünf Männern im Wald", so der Sohn von Stellan Skarsgård (74) und Bruder von Bill Skarsgård (35).
Herausfordernde Dreharbeiten für "Pillion"
Sein Co-Star Harry Melling gab Einblicke in die Herausforderungen der Dreharbeiten: "Es brauchte etwas Übung für solche Intimitäten im Film. So mussten wir etwa erst mal herausfinden, aus welchem Winkel man einen Blowjob filmt. Das war aufregend."
Die beiden Schauspieler sind während der Produktion gute Freunde geworden. Auf die Frage, wer im echten Leben auf dem Pillion-Sitz (dem Beifahrersitz eines Motorrads) hinter ihm Platz nehmen dürfte, antwortete Skarsgård mit einem Augenzwinkern: "Nun, ich habe den besten Beifahrer der Welt hier. Er ist unersetzlich" - und klopfte dabei Harry Melling grinsend auf die Schulter.
Kidmans Ausführungen zum angeblichen Knoblauch-Vorfall nimmt Skarsgård mittlerweile mit Humor. Der Schauspieler bleibt seiner Profession treu: Im Mittelpunkt steht stets die Geschichte, nicht persönliche Befindlichkeiten - selbst wenn es dabei um vermeintlichen Mundgeruch geht.



