Monika Gruber: Familienkonflikt um Karriere – Mutter weinte
Monika Gruber: Familienkonflikt um Karriere

Monika Gruber ist bekannt für ihre deutlichen Worte – auch wenn es um ihre Familie geht. Die 54-jährige Kabarettistin spricht jetzt über einen Konflikt, der ihrer Mutter die Tränen in die Augen trieb.

Monika Gruber über ihren Berufswunsch: Vater hielt sie für verrückt

Für Monika Gruber stand früh fest, was sie beruflich machen wollte. Sie wuchs im oberbayerischen Tittenkofen mit ihren Eltern und zwei jüngeren Brüdern auf einem Bauernhof auf – ein idyllisches Miteinander, das sie nicht missen möchte. Doch die 54-Jährige, die heute ausverkaufte Hallen füllt, strebte nach Höherem. Sie wollte eine Karriere im Entertainment starten. Bei ihrer Familie stieß sie damit auf wenig Gegenliebe. Im Podcast „Die Gruaberin“ erzählt sie: „Ich hab die Schauspielschule gemacht. Da haben sie mich ausgelacht – meine ganze Familie. Mein Vater hat gedacht, ich bin wahnsinnig geworden.“ Zu diesem Zeitpunkt war sie 27 Jahre alt. Ihr Vater Josef Gruber, ein Landwirt, nahm den Schauspieltraum seiner Tochter nicht ernst. „Die haben doch nicht auf dich gewartet in dem Geschäft“, sagte er. Doch Gruber ließ sich nicht entmutigen. Ihre Antwort: „Reg dich nicht auf. Papa, die haben auf mich gewartet, etwas so Gutes wie mich haben die überhaupt noch nie gesehen. Und ich werde reich und berühmt.“ Trotz ihrer Überzeugung blieb ihr Vater skeptisch.

Familienkonflikt: Mutter weinte wegen der Vorwürfe des Vaters

Der Wunsch nach einer öffentlichen Karriere führte zu Spannungen in der Familie. Josef Gruber machte seine Frau Magdalena für die Entscheidung der Tochter verantwortlich. „Das ist deine Erziehung“, warf er ihr vor. Für Magdalena Gruber war das schwer. „Meine Mutter hat nur geweint“, erinnert sich Monika Gruber. Möglicherweise reagierte der Vater aus Sorge um seine Tochter, denn die Schauspielbranche ist hart umkämpft. Um die Gemüter zu beruhigen, versicherte sie ihren Eltern: „Regt euch nicht auf, das braucht jetzt ein paar Jahre, aber das schaff’ ich schon.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Monika Grubers Weg zur erfolgreichen Kabarettistin

Monika Gruber verwirklichte ihren Schauspieltraum – und der Plan ging auf. Sie absolvierte eine zweieinhalbjährige Ausbildung an der Schauspielschule Zerboni in München. Eine Lehrerin riet ihr, es als Kabarettistin zu versuchen. „Das dürfen Sie nicht aus den Augen verlieren“, sagte sie. 2004, knapp sechs Jahre später, wagte sich die Oberbayerin mit ihrem ersten Soloprogramm „Kellnerin Monique: Schmeckt’s ned?“ auf die Bühne und tourte durch Süddeutschland und Österreich. Heute ist Monika Gruber eine etablierte Größe in der Unterhaltungsbranche und feiert Erfolge. Damit hat sie erreicht, was ihr Vater ihr zunächst nicht zugetraut hatte – seine Sorgen um ihre Berufswahl waren letztlich unbegründet.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration