Bares für Rares: Bronze-Figur „Die Trinkende“ begeistert Händler
Bronze-Figur sorgt für Gänsehaut bei Bares für Rares

Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine feste Größe im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gab es wieder zahlreiche denkwürdige Fundstücke mit spannenden Hintergrundgeschichten. Wir präsentieren Ihnen den Höhepunkt der heutigen Folge und zeigen, welche weiteren Raritäten am Donnerstag, dem 7. Mai 2026, versteigert wurden.

Das Highlight der heutigen Folge

Anja und Tina aus Bonn brachten ein besonderes Kunstwerk zu Horst Lichter: „Die Trinkende“, eine knapp 1,22 Meter hohe Bronzefigur des Bildhauers Victor Seifert. Sie wurde zwischen 1900 und 1910 in der renommierten Gießerei Gladenbeck in Berlin gegossen. Das Stück stammt aus dem Nachlass von Anjas verstorbener Mutter, die eine Leidenschaft für Antiquitäten hatte. Die Figur symbolisiert die sanfte Schönheit eines weiblichen Aktes und steht für die Verbindung von Weiblichkeit und lebenspendendem Wasser.

Die Kunstexpertin Dr. Bianca von Berdingstein hob die kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung hervor: „Die Trinkende war ein Verkaufsschlager ihrer Zeit und zeigt den Wandel zur jungen Moderne. Die Figur hat eine wunderschöne Patina, nur kleine Gebrauchsspuren am Natursteinsockel. Eine seltene Chance, ein so großes, qualitativ hochwertiges Stück zu erstehen.“

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Trotz der persönlichen Geschichte der Verkäuferinnen war die Expertenschätzung mit 1.900 bis 2.200 Euro realistisch. Die Verhandlungen im Händlerraum entwickelten sich bei lebhaften Geboten bis 1.600 Euro, als Wolfgang Pauritsch den Zuschlag bekam. Anja und Tina zeigten sich zufrieden, auch wenn der Wunschpreis von 2.500 Euro nicht ganz erreicht wurde. „Für uns zählt vor allem der Spaß am Verkauf, und wir sind glücklich, dass die Figur in gute Hände kommt“, sagten sie erleichtert.

Alle weiteren Raritäten vom 7. Mai 2026

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten und die Einschätzung des Expertenteams:

  • Antiker Platinschmuckring mit fünf Altschliff-Diamanten: Gudrun aus Neumünster brachte einen Ring aus den 1920er-Jahren mit 585er Gelbgold, Platinauflage und 0,8 Karat Diamanten mit. Schmuckexperte Patrick Lessmann schätzte ihn auf 800 bis 850 Euro.
  • Coca-Cola-Walkman aus den 1980er Jahren: Ute und Detlef aus Rommerskirchen präsentierten eine seltene Werbe-Sonderedition im Coca-Cola-Design. Trotz nostalgischem Wert funktionierte das Gerät nur teilweise. Annika Raßbach schätzte den Wert auf 50 bis 60 Euro.
  • Goldene Brosche in Sternschnuppenform mit Akoya-Perlen: Antonia und Anne aus Rheinland-Pfalz brachten eine Brosche aus den 1940er-Jahren mit 585er Gold und zwei Perlen mit. Patrick Lessmann taxierte sie auf circa 950 Euro.
  • Mechanische Tischklingel in Form einer Schildkröte aus Spanien: Ramona und Jürgen aus Langenselbold hatten eine aufziehbare Messing-Schildkröte mit Epoxidharz-Verzierung von der Firma Boj (1950–1970) dabei. Die Funktion als Tischklingel ist kurios. Die Schätzung lag zwischen 130 und 180 Euro.

Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.

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