Das Stadtmuseum Halle bereitet eine neue Ausstellung vor, die mit Möbeln und Alltagsgegenständen aus Kunststoff ein Stück DDR-Geschichte erzählt. Ab Juni werden typische Produkte aus Plaste und PUR zu sehen sein. Die Kuratorin Kristin Land präsentiert bereits einige Exponate, darunter die bekannten Huhn-Eierbecher, die in vielen Haushalten der DDR auf dem Frühstückstisch standen.
Alltagsgegenstände aus der DDR
Zu den ausgestellten Objekten gehören neben den farbenfrohen Eierbechern auch knallbunte Trinkbecher mit weißen Punkten, Schüsseln und Schälchen in Kristalloptik sowie der sogenannte Z-Stuhl. All diese Gegenstände bestehen aus Kunststoff und wurden größtenteils in der DDR-Konsumgüterproduktion hergestellt. Sie waren im täglichen Gebrauch weit verbreitet und prägten den Alltag vieler Menschen.
Museum sucht persönliche Geschichten
Für die Ausstellung sucht das Museum noch ausgewählte Objekte. Wer zu Hause noch solche Stücke besitzt, kann ein Foto an das Museum senden und seine persönliche Geschichte dazu erzählen. So sollen die Exponate mit individuellen Erinnerungen angereichert werden.
Die Ausstellung bietet einen Einblick in die Design- und Produktionsgeschichte der DDR und zeigt, wie Kunststoff in der damaligen Zeit verwendet wurde. Sie ist ein Beispiel für die kulturelle Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und lädt Besucher ein, eigene Erfahrungen beizutragen.



