Die Ansage von Trainer Fabian Gerber ist klar: Die Talente von Rot-Weiß Erfurt müssen sich gedulden. Trotz einer angespannten Personalsituation setzte Gerber bei der 1:2-Niederlage gegen den FSV Zwickau auf erfahrene Kräfte. Vier U19-Spieler saßen auf der Bank, kamen jedoch nicht zum Einsatz. Lediglich Stanislav Fehler und Ayooluwa Adesida gehören fest zum Profi-Kader.
Keine Experimente trotz Personalsorgen
Mit dabei waren U19-Keeper Emmanuel Mensah als dritter Torwart sowie Jonas Berndt, Valentin Kaminski und Sami Chentoufi. Doch Gerber verzichtete auf Einwechslungen. Seine Begründung: „Wir wollen auch die letzten Spiele noch gewinnen.“ Der Trainer will die Saison erfolgreich beenden und setzt daher auf die etablierten Kräfte.
Durakov als Ausnahme
Einzige Ausnahme war Sejdo Durakov. Der Youngster, der vor der Saison vom FC Bayern München nach Erfurt wechselte, stand in der Startelf. Durakov ist U21-Nationalspieler Nordmazedoniens und hatte bereits im Hinspiel gegen Zwickau überzeugt. Er verdrängte Fehler aus der Anfangsformation. Gerber erklärte: „Wir wollten auch anderen Spielern einmal eine Chance geben. Sejdo und Raphael können Fehlers Position ebenfalls spielen.“
Nächste Chance gegen Zehlendorf?
Am Samstag gastiert Absteiger Zehlendorf in Erfurt. Dies könnte die letzte Gelegenheit für den Nachwuchs sein, Spielpraxis zu sammeln. Große Experimente im Derby am letzten Spieltag gegen Carl Zeiss Jena sind dagegen unwahrscheinlich. Gerber will die Saison mit einem Erfolgserlebnis abschließen und setzt daher auf die erfahrenen Spieler.



