Heidenheim kämpft weiter: Hoffnung auf Klassenerhalt nach 3:3 in München
Heidenheim hofft auf Klassenerhalt nach Remis in München

Der 1. FC Heidenheim darf weiter auf das Wunder Klassenerhalt hoffen. Trotz des bitteren 3:3 (2:1) beim Meister FC Bayern München am Samstag bleibt der kleine Klub von der Ostalb im Rennen um den Relegationsplatz. Grund dafür ist die Niederlage des direkten Konkurrenten FC St. Pauli gegen Mainz 05 (1:2) am Sonntag. Auch der VfL Wolfsburg ist noch im Kampf um den rettenden Platz dabei.

Kleine Funken Hoffnung

Kapitän Patrick Mainka spricht von einem „kleinen Funken Hoffnung“ vor den beiden letzten Spielen: am kommenden Sonntag (10. Mai) in Köln und im Saisonfinale gegen Mainz (16. Mai). Dabei war der FCH vor Wochen mit zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz bereits abgeschlagen. Doch das Team von Trainer-Urgestein Frank Schmidt zeigte zuletzt großen Kampfgeist.

Beinahe-Sensation gegen Bayern

Am Samstag wäre Heidenheim beinahe die große Sensation gelungen. Erst ein unglücklicher Ausgleichstreffer von Bayerns Michael Olise in der zehnten Minute der Nachspielzeit (90.+10) verhinderte den Sieg gegen den Meister und Champions-League-Halbfinalisten. Für Mainka wäre ein Sieg in seinem 100. Bundesligaspiel „natürlich eine Sensation“ gewesen. Er sprach von einem „Riesen-Rückschlag“, betonte aber auch: „Das Remis ist eigentlich Wahnsinn. Der Abstiegskampf ist brutal. Das haben wir letztes Jahr in der Relegation in Elversberg gezeigt.“ Damals rettete sich der FCH quasi in letzter Sekunde.

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Schmidt: Stolz auf die Mannschaft

Trainer Frank Schmidt, seit 2007 beim FCH, will „keine negativen Vibes versprühen. Ich bin unfassbar stolz auf meine Mannschaft. Die drei Punkte wären wahnsinnig für uns gewesen, aber vielleicht ist der Punkt noch was wert“, sagte er nach dem Spiel in München. Das 3:3 mache Mut, auch in der dritten Saison den Klassenerhalt zu realisieren. Schmidt, der auch im Falle des Abstiegs mindestens bis 2027 Trainer bleibt, erklärte: „Natürlich macht so eine Situation etwas mit einem, aber auf mich kann man sich verlassen, ich bleibe Trainer in Heidenheim und werde meinen Vertrag erfüllen.“

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