Fördermittel für Turmsanierung: St.-Jacobi-Kirche in Perleberg erhält 25.000 Euro
Die evangelische Kirchengemeinde in Perleberg kann sich über eine bedeutende Finanzspritze für die laufende Turmsanierung der St.-Jacobi-Kirche freuen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie „Glücks-Spirale“ insgesamt 25.000 Euro für die Instandsetzung des Glockenstuhls zur Verfügung. Damit gehört die St.-Jacobi-Kirche zu über 760 Projekten, die die private DSD allein in Brandenburg mit Spendengeldern, den Erträgen ihrer Treuhandstiftungen und Mitteln der Soziallotterie von Lotto fördern konnte.
Umfangreiche Sanierungsarbeiten im Gange
Seit dem vergangenen Herbst laufen die Arbeiten am Turm der St.-Jacobi-Kirche, nachdem jahrelange Planungen vorausgegangen waren. Die evangelische Kirchengemeinde geht von Gesamtkosten in Höhe von rund einer Million Euro aus. Pfarrerin Verena Mittermaier äußert sich erfreut über die Zusage der Deutschen Stiftung Denkmalschutz: „Wir haben bei vielen Stiftungen und Initiativen angefragt und viele Zusagen bekommen. Gerade die Zusage von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz freut uns sehr.“
Derzeit werden am Turm Elektro- und Fassadenarbeiten durchgeführt. Parallel dazu plant die Gemeinde bereits den dritten Bauabschnitt, der die Instandsetzung der über hundert Jahre alten hölzernen Treppe im Turminneren umfasst. Als nächster Schritt steht das Anbringen des Ringankers an, auf dem der neue Glockenstuhl aufliegen soll.
Verzögerungen durch winterliche Bedingungen
Die frostigen Temperaturen der vergangenen Wochen haben jedoch für Verzögerungen gesorgt. So konnte der Ringanker aus Beton bislang noch nicht gegossen werden. Pfarrerin Mittermaier erklärt: „Wir fahren da im Moment ein bisschen auf kurze Sicht, aber dafür ziehen wir dann auch andere Maßnahmen vor, die wir bereits durchführen können.“ Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Gemeinde optimistisch, das Projekt voranzutreiben.
Am Ende der Sanierung sollen die Glocken von St. Jacobi wieder erklingen. Das neue Bronzegeläut steht bereits bereit und wird die beiden alten Stahlglocken ersetzen, die im Herbst abgenommen wurden. Dies markiert einen wichtigen Schritt zur Bewahrung des kulturellen Erbes in der Prignitz-Region.



