Handwerk im Wandel: Neubrandenburgs Geschichte lebendig gemacht
Im Regionalmuseum Neubrandenburg ist seit Freitag, dem 27. März, die neue Sonderausstellung „Handwerk. Damals und heute“ für Besucher geöffnet. Die Schau kann noch bis zum 21. Juni besichtigt werden und bietet einen umfassenden Einblick in die handwerkliche Tradition der Stadt.
Von der Stadtgründung bis zur Moderne
Die Ausstellung widmet sich der zentralen Bedeutung des Handwerks für die Stadtgeschichte Neubrandenburgs. Bereits seit der Stadtgründung im Jahr 1248 prägten Handwerker maßgeblich das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben innerhalb der historischen Stadtmauern. Neben der Darstellung historischer Berufe und traditioneller Arbeitsweisen beleuchtet die Schau auch, wie sich das Handwerk bis in die Gegenwart gewandelt hat – beeinflusst durch Faktoren wie Globalisierung und Digitalisierung.
Begleitende Veranstaltungen vertiefen das Thema
Begleitend zur Ausstellung lädt das Regionalmuseum zu mehreren Veranstaltungen ein, die das Thema Handwerk aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Am 9. Mai um 14 Uhr berichtet die Leipziger Goldschmiedin Sarah Gaus in ihrem Vortrag „Goldie – Eine Goldschmiedin auf Wanderschaft“ von ihren persönlichen Erfahrungen im Handwerk und gibt Einblicke in ihren Berufsalltag.
Am 2. Juni um 18:30 Uhr folgt eine weitere Veranstaltung zum Thema „Mittelalterliches Handwerk im Spiegel archäologischer Quellen“. Hier wird die Archäologin Wiebke Schrader über die handwerklichen Praktiken des Mittelalters referieren und dabei archäologische Funde und Quellen einbeziehen.
Diese Veranstaltungen bieten Besuchern die Möglichkeit, das Ausstellungsthema zu vertiefen und direkt mit Experten ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen zu den Terminen und zur Ausstellung sind verfügbar.



