Maximilian Brückner über holprigen Start mit Kommissar Rex: 'Das war eine Katastrophe'
Brückner: 'Das war eine Katastrophe' mit Kommissar Rex

Maximilian Brückner und Kommissar Rex: Von der Katastrophe zur unzertrennlichen Einheit

Nach mehr als zwei Jahrzehnten kehrt die legendäre Krimiserie 'Kommissar Rex' zurück auf die Bildschirme – mit Maximilian Brückner in der Hauptrolle. Bei der exklusiven Premierenfeier in der Münchner Astor Film Lounge im Arri gewährte der Schauspieler der AZ tiefe Einblicke in einen alles andere als reibungslosen Start mit seinem vierbeinigen Partner.

Ein holpriger Beginn: 'Das war eine Katastrophe!'

Heute sind Maximilian Brückner und Schäferhund Rex ein eingespieltes Team, doch die Anfänge gestalteten sich äußerst schwierig. 'Das war eine Katastrophe!', gesteht der 47-jährige gebürtige Münchner offen. 'Ich war der einzige, mit dem er nicht einmal ein Foto machen wollte.' Der erfahrene Tatort-Kommissar, der sechs Jahre lang an der Seite von Gregor Weber ermittelte, musste sich die Sympathie des tierischen Kollegen erst hart erarbeiten.

Inzwischen hat sich die Situation komplett gewandelt: 'Jetzt hat sich das um 180 Grad gedreht – es kommt kein Blatt mehr zwischen uns', erklärt Brückner stolz. 'Er verteidigt mich sogar, wenn er meint, ich werde angegriffen.' Am Filmset herrscht durch die Anwesenheit des Schäferhundes eine besonders konzentrierte Atmosphäre, wobei Brückner das exklusive Privileg genießt, Rex streicheln zu dürfen – den anderen Darstellern ist dies zur Vermeidung von Ablenkung untersagt.

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Nostalgie-Welle und familiäre Verbindungen

Die Rückkehr von 'Kommissar Rex' reiht sich ein in eine ganze Serie von TV-Comebacks, darunter 'Pumuckl' und 'Stromberg'. Brückner sieht darin einen gesellschaftlichen Trend: 'Ich glaube, die Leute wünschen sich einfach die gute, alte Zeit zurück.' Dabei betont er, dass es sich um Neuauflagen mit frischen Ansätzen handelt.

Besonders persönlich wird die Sache durch die Beteiligung seines Bruders Florian Brückner, der in der 'Pumuckl'-Neuverfilmung brilliert. 'Mein Bruder spielt mit einem Kobold, ich mit einem Hund – wir spielen in zwei großen Klassiker-Serien', freut sich Maximilian Brückner über diese familiäre Parallele. Für ihn selbst war die Entscheidung, die Rolle anzunehmen, auch von seiner Vaterrolle beeinflusst: Mit drei Kindern hat er 'Kommissar Rex' als ersten Superhelden kennengelernt, dessen Fähigkeiten ihn faszinierten.

Unterschiede zu Tobias Moretti und private Vorlieben

Brückner legt Wert darauf, seinen Max Steiner bewusst anders zu gestalten als Tobias Morettis legendären Richard Moser. 'Ich glaube, dass man den Tobi Moretti und mich sowohl optisch als auch spielerisch so gar nicht miteinander vergleichen kann', erklärt er. Sein Umgang mit Rex sei ungezwungener und habe manchmal unfreiwillig komische Züge: 'Wir sind wie zwei Junggesellen, ich rede mit ihm, als würde ich alles verstehen, was er sagt.'

Obwohl sich beide Schauspieler dieselbe Agentur teilen, gab es während der Dreharbeiten keinen Austausch. Brückner betont seinen Willen, etwas Eigenständiges zu schaffen. Respekt vor dem Kultstatus der Serie hatte er dabei nicht: 'Nein, ich mache das jetzt und mache es so gut, wie es geht. Was daraus wird, müssen die Zuschauer entscheiden.'

Privat bekennt sich Brückner zum Hundemenschentum, hält aber aufgrund fehlender Zeit keine eigenen Hunde. Stattdessen besitzt er Schafe. Die erste Folge der 'Kommissar Rex'-Neuauflage mit Maximilian Brückner und Doris Golpashin ist ab dem 13. April zur Primetime auf Sat.1 zu sehen.

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