Bares für Rares: Schrottwichtel-Geschenk entpuppt sich als wertvolle Majolika-Keramik
Schrottwichtel-Geschenk wird zum Glücksgriff bei Bares für Rares

Schrottwichtel-Geschenk wird zum echten Glücksgriff bei Bares für Rares

Die beliebte ZDF-Sendung Bares für Rares präsentiert auch in ihrer aktuellen Folge vom 20. April 2026 wieder faszinierende Raritäten mit interessanten Hintergrundgeschichten. Moderator Horst Lichter führt die Zuschauer durch eine bunte Mischung von Antiquitäten, wobei ein besonderes Highlight die Herzen der Sammler höher schlagen lässt.

Majolika-Keramikfigur übertrifft alle Erwartungen

Bettina und Heribert aus Viersen treten mit einem ungewöhnlichen Fund im Studio an: Beim traditionellen Schrottwichteln ihres Schützenvereins ist ihnen eine über 100 Jahre alte Keramikfigur in die Hände gefallen. Es handelt sich um einen detailreich gestalteten Gelbhaubenkakadu aus Majolika, der sich bei näherer Betrachtung als echtes Kunstwerk entpuppt.

Die Figur wurde um das Jahr 1911 vom renommierten Künstler Emil Pottner für die traditionsreiche Karlsruher Majolika-Manufaktur geschaffen. Die farbintensive Glasur und die feine handwerkliche Ausarbeitung machen dieses Stück zu einem klassischen Beispiel für die Kunstkeramik des frühen 20. Jahrhunderts.

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Expertenschätzung übertrifft Verkäufererwartungen

Die Verkäufer hatten selbst nur mit einem Wert zwischen 50 und 100 Euro gerechnet und waren entsprechend überrascht, als Experte Colmar Schulte-Goltz eine Schätzung von 280 bis 390 Euro abgab. Im Händlerraum entwickelte sich dann ein spannendes Bietergefecht, das schließlich bei 240 Euro zum Abschluss kam.

Damit liegt der Verkaufspreis zwar unter der Expertenschätzung, übertrifft aber die ursprünglichen Erwartungen der Verkäufer um ein Vielfaches. Aus einem vermeintlichen Schrottwichtel-Geschenk wurde so ein unerwartet lukrativer Verkauf, der einmal mehr zeigt, dass sich in scheinbar wertlosen Gegenständen oft wahre Schätze verbergen können.

Weitere Highlights der aktuellen Folge

Neben dem Majolika-Kakadu präsentiert die Sendung vom 20. April 2026 noch weitere bemerkenswerte Stücke:

  • Prunkschild nach französischem Vorbild: Chiara und Joachim aus Fuldatal bringen ein Prunkschild mit, das einem Schild des französischen Königs Heinrich II. nachempfunden ist. Das spätmittelalterliche Stück aus dem 19. Jahrhundert wurde in einer industriellen Werkstatt gefertigt und wird auf 150 bis 200 Euro geschätzt.
  • Schulwandkarten mit Tiermotiven: Hubert aus Grünberg bietet 50 Lehrkarten aus den 1950er bis 1970er Jahren an, die im hochwertigen Siebdruckverfahren auf Leinenstoff gedruckt wurden. Die gut erhaltenen Karten erhalten eine Schätzung von 50 bis 250 Euro.
  • Art-Déco-Platincollier mit Brillanten: Birgit aus Heddesheim präsentiert ein zierliches Platincollier aus den 1920er Jahren, das mit einem kleinen Brillanten (circa 0,2 ct) und Diamantrosen verziert ist. Die Expertenschätzung liegt bei 600 bis 700 Euro.
  • Uhr des Mazda RX-8: Jenny und Thorben bringen eine feine mechanische Uhr mit Chronografen-Funktion und Saphirglas mit, die auf 2000 bis 2500 Euro geschätzt wird.

Ob und zu welchem Preis diese Stücke schließlich den Besitzer wechseln, erfahren die Zuschauer in der heutigen Ausgabe von Bares für Rares, die um 15:05 Uhr im ZDF ausgestrahlt wird. Die Sendung beweist einmal mehr, dass hinter scheinbar alltäglichen Gegenständen oft spannende Geschichten und unerwartete Werte verborgen liegen.

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