Timo Boll: Muskelkater und nächtliche Dreharbeiten mit Hollywoodstar
Der ehemalige deutsche Tischtennisweltstar Timo Boll hat in einem exklusiven Interview mit der Rheinischen Post spannende Einblicke in die Dreharbeiten zum Film „Marty Supreme“ gegeben. Der 44-Jährige berichtete von einer anstrengenden, aber faszinierenden Erfahrung an der Seite des Hollywoodstars Timothée Chalamet.
Intensives Training für den historischen Spielstil
Für seine Rolle im Film, der am 26. Februar in den deutschen Kinos startet, musste Boll einen Tischtennisstil aus den Fünfzigerjahren erlernen. „In der ersten Woche habe ich viel trainiert, um mich an diesen historischen Stil zu gewöhnen“, erklärte der Sportler. Zusätzlich studierte er mit Chalamet, der im Film einen amerikanischen Tischtennisspieler verkörpert, die vorgegebenen Ballwege ein, was hohe Konzentration erforderte.
Nächtliche Drehs und Respekt vor dem Sport
Die Dreharbeiten gestalteten sich für Boll als Laien-Schauspieler besonders herausfordernd. „Teilweise filmten wir bis 2.00 Uhr nachts, und nach einer dreistündigen Aufnahme mit Timothée hatte ich am nächsten Tag Muskelkater“, verriet er. Chalamet, der im Januar einen Golden Globe für seine Rolle gewann, zeigte sich laut Boll äußerst engagiert: „Er wollte häufig Szenen noch mal einüben und ließ sich viel erklären. Man spürte seinen großen Respekt vor uns Sportlern.“
Der Film „Marty Supreme“ unter der Regie von Josh Safdie erzählt die Geschichte eines ehrgeizigen New Yorker Schuhverkäufers, der mit rücksichtsloser Energie seine Tischtennisträume verfolgt. Boll hat in dem Werk einen Kurzauftritt, der ihm bleibende Erinnerungen bescherte. Die Kombination aus Hollywood-Glamour und sportlichem Einsatz macht diese Produktion zu einem besonderen Highlight im aktuellen Kinoprogramm.



