Berlin bekommt ein neues Museumsviertel: Vier Ausstellungshäuser in der Nähe des Hauptbahnhofs haben sich zur „MuseumsMeileMitte“ zusammengeschlossen. Dazu gehören das Museum für Naturkunde, der Hamburger Bahnhof, das Futurium und das Medizinhistorische Museum der Charité. Der offizielle Auftakt ist am 13. Juni mit einem Nachbarschaftsfest, bei dem der Eintritt in allen vier Häusern frei ist.
Gemeinsame Veranstaltungen geplant
Die Museen liegen nur zehn bis fünfzehn Gehminuten voneinander entfernt und ziehen bereits heute jährlich zwei Millionen Besucher an. Künftig sollen gemeinsame Veranstaltungen und Formate das Quartier beleben. Geplant sind unter anderem Spazierführungen, die weniger bekannte Ecken rund um die Invalidenstraße erschließen.
Historische Prägung und neues Potenzial
Das Gebiet war lange durch die ehemalige Berliner Mauer geprägt, was die städtische Entwicklung hemmte. Die Initiative sieht darin jedoch ein besonderes Potenzial: „Bis heute wirkt das Quartier stellenweise fragmentiert und wenig verbunden – und genau darin liegt sein besonderes Potenzial“, heißt es auf der Internetseite. Mit der Nachbarschaft, Institutionen und Unternehmen solle ein Quartier entstehen, das die Zukunft der Stadt aktiv mitgestalte, so Till Fellrath, Direktor des Hamburger Bahnhofs.



