Weißenfels stellt Museen strategisch neu auf
Weißenfels stellt Museen strategisch neu auf

Die Stadt Weißenfels in Sachsen-Anhalt stellt die Arbeit ihrer Museen auf eine neue Grundlage. Trotz umfangreicher Baumaßnahmen, die das Heinrich-Schütz-Haus und den Südflügel von Schloss Neu-Augustusburg betreffen, soll ein lebendiges Kulturangebot erhalten bleiben. Dies gab die Stadtverwaltung bekannt.

Bauarbeiten bis 2029

Das musikgeschichtliche Museum Heinrich-Schütz-Haus bleibt aufgrund der Bauarbeiten bis Mai 2029 geschlossen. Das Museum Weißenfels öffnet ab November lediglich von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen. Nach Abschluss der Umbauten am Schloss werden ab 2029 die sanierten herzoglichen Räume zusätzliche Ausstellungsflächen für das Museum Weißenfels bieten. Oberbürgermeister Martin Papke betonte: „Das Museum ist die Schatzkammer der Stadt und muss an Wertigkeit gewinnen.“

Chance für die Sammlungen

Die Bauzeit soll genutzt werden, um die Sammlungen zu sichten, wissenschaftlich zu inventarisieren und restauratorisch zu betreuen. Zudem werden Depots neu organisiert und Objekte für künftige Anforderungen vorbereitet. Ehrenamtliche können dabei helfen, rief Papke die Bürgerinnen und Bürger zur Unterstützung der Museen auf.

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Alternative Orte und neue Formate

In der Bauphase sind dennoch Ausstellungen, Veranstaltungen und Bildungsangebote geplant – jedoch an alternativen Orten wie dem Rathaus, dem Geleitshaus, der Marienkirche oder dem Ladegast-Museum. Zudem wird es neue Formate geben, etwa „Mein Lieblingsstück“, eine von Bürgerinnen und Bürgern kuratierte Vitrine. Auch dezentrale Ausstellungen in Geschäften und Präsentationen an Bauzäunen sollen die musealen Sammlungen direkt in den öffentlichen Raum bringen.

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