Früher Start für Deutschland beim ESC-Finale
Sarah Engels muss beim Finale des Eurovision Song Contests in Wien für Deutschland bereits als zweiter Act auf die Bühne. Die Sängerin hatte mit ihrem Lied „Fire“ bereits im Halbfinale außer Konkurrenz gezeigt, dass sie das Publikum begeistern kann. Doch die entscheidenden Stimmen sammelt sie erst am Samstagabend. Ob die Zuschauer ihren Auftritt nach 23 weiteren Liedern noch in Erinnerung haben, wird sich zeigen.
Israels Auftritt im Fokus
Besondere Aufmerksamkeit dürfte der Auftritt nach Engels erhalten: Als Dritter in der Startreihenfolge wird Israels Noam Bettan mit „Michelle“ auf der Bühne stehen. Israel ist fest im ESC verankert und Mitglied der Europäischen Rundfunkunion (EBU). Wegen des Gaza-Krieges steht die Teilnahme jedoch in der Kritik; fünf Länder boykottieren den Wettbewerb.
Favoriten früh dran
Griechenland, einer der Favoriten der Wettanbieter, tritt als sechster Act auf. Finnland, ebenfalls ein Mitfavorit, hat mit Platz 17 eine deutlich spätere Startposition. Deutschland gewann 2010 mit Lena Meyer-Landrut vom 22. Platz. Die Startnummer ist jedoch nicht alles: Die Abstimmung beginnt kurz vor dem ersten Auftritt, und der Vorjahressieger JJ holte den Titel vom neunten Platz. Gastgeber Österreich tritt mit Cosmos Song „Tanzschein“ als Letzter auf.
Das Finale am Samstagabend werden voraussichtlich über 150 Millionen Menschen verfolgen – eines der größten Musikspektakel der Welt.



