Bohlen vor DSDS-Finale: "Wir werden keinen Superstar finden"
Bohlen: DSDS findet keinen Superstar

Köln – Ausgerechnet vor dem heutigen Finale der beliebten RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) hat Juror Dieter Bohlen die Erwartungen der Zuschauer gedämpft. In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung sagte das DSDS-Urgestein: „Wir werden keinen Superstar finden.“ Das Wort Superstar sei „ein bisschen zu hoch. Es muss ja nicht immer gleich ein Superstar gefunden werden. Wenn es ein Star wird, wären wir schon happy.“

Statistik bestätigt Bohlens Skepsis

Der Blick auf die bisherigen 21 Staffeln gibt Bohlen recht. Seit dem Start im Jahr 2002 hat die Show zwar viele Sieger hervorgebracht, aber keinen echten Topstar der Musikbranche. Dennoch wurden einige Teilnehmer später bekannt, darunter Pietro Lombardi, die diesjährige ESC-Teilnehmerin Sarah Engels, Wincent Weiss und Beatrice Egli. Diese Künstler haben sich in der deutschen Musikszene etabliert, auch wenn sie nie den Status eines internationalen Superstars erreichten.

Finale am Donnerstagabend

Heute Abend um 20.15 Uhr wird RTL zum 22. Mal seinen „Superstar“ küren. Mit dabei ist unter anderem ein Sänger, der bereits mehrfach um den Sieg gekämpft hat: Menowin Fröhlich. Er schaffte es 2005 in die Top 20, schied aber aus. 2010 stand er erneut im Finale, wurde jedoch nur Zweiter. Nun hat er eine weitere Chance, den Titel zu holen. Die Show verspricht Spannung, doch Bohlen bleibt skeptisch, ob diesmal ein wirklich großer Star entdeckt wird.

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