Nach Herz-OP: Pavel Trávníček zurück am Aschenbrödel-Set für neue App
Pavel Trávníček zurück am Aschenbrödel-Set für App

Mehr als 50 Jahre nach der Veröffentlichung des Films „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ kommen noch immer zahlreiche Fans nach Sachsen zum Schloss Moritzburg, um den Originaldrehort zu besichtigen. In Zukunft können sie dort sogar Pavel Trávnícek, der im Film den Prinzen spielte, antreffen – wenn auch nur digital.

Rückkehr nach Herz-OP

Dafür kehrte der tschechische Schauspieler nach einer Herz-OP Anfang des Jahres selbst zurück an das Schloss Moritzburg. Dort stand er am 28. April erstmals wieder vor der Kamera. Die App „Set-Caching“ soll den Besuchern vor Ort ein interaktives Erlebnis zu dem Märchenklassiker bescheren.

Unternehmen aus Halle: Geschäftsführer entwickelt App für seine Kinder

Fans können den Drehort so mithilfe von originalen Filmszenen, exklusiv produzierten Videos mit Pavel Trávnícek, Augmented-Reality-Elementen und digitalen Minispielen erkunden. Außerdem sollen eine Märchenerzählerin und eine animierte Eule beim Lösen interaktiver Aufgaben helfen. „Jedes Projekt, das mit Aschenbrödel zusammenhängt, ist in gewisser Weise immer genial. Wir sehen an diesem Projekt, wie das Märchen immer wieder neu zum Leben erweckt wird, mit immer neuen Ideen“, betonte Trávnícek.

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Dass Fans den heute 75-jährigen Film-Prinzen am Schloss Moritzburg in Zukunft hautnah erleben können, ist Frank Rößler zu verdanken. Er ist Geschäftsführer der Set-Jetting GmbH, die die „Set-Caching“-App als Teil der MEDIAstart Gründerinitiative der Mitteldeutschen Medienförderung entwickelt hat. Rößler gründete das Hallesche Unternehmen 2021. „Set-Caching“ wurde 2023 mit dem Tourismuspreis Sachsen-Anhalt in der Kategorie Digitalisierung ausgezeichnet.

Schauspieler, Autor, Regisseur: Prominente am Set für „Set-Caching“

Die Idee zu den interaktiven Filmtouren kam dem 48-Jährigen durch seine Kinder, die die Arche Nebra als Teil von „Bibi und Tina“ erkunden wollten. Als dort vom Film überhaupt nichts zu sehen war, seien seine Kinder enttäuscht gewesen. „Das war der Anstoß für mich“, sagte er. Weitere Informationen: www.erlebnisse.set-caching.de

Insgesamt zehn Filmkulissen hat „Set-Caching“ im petto. Pavel Trávnícek ist nicht der erste namhafte Unterstützer. Regisseur Detlev Buck, die Schauspieler Charly Hübner und Luis Vorbach, die Autorinnen Margit Auer und Katja Brandis oder der Filmmusikkomponist Niki Reiser und viele weitere haben schon mitgewirkt. Am 11. Mai soll es einen weiteren Dreh an der Moritzburg für die Aschenbrödel-Folge, die ab Juni verfügbar sein wird, geben – dieses Mal mit Schauspielerin Ursela Monn.

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