Roland Kaiser startet durch: Arena-Tournee 2027 und Kinofilm in Planung
Die Schlagerlegende Roland Kaiser (73) denkt nicht ans Aufhören. Im Gegenteil: Der Sänger erlebt derzeit eine Karrierephase, von der viele Künstler nur träumen können. In einem exklusiven Interview verrät er seine ambitionierten Pläne für die kommenden Jahre.
Große Pläne für die Zukunft
Roland Kaiser kündigt für das Jahr 2027 eine neue große Arena-Tournee an. „Wir starten in wenigen Tagen mit dem Ticketverkauf für die neue Arena-Show“, erklärt der Künstler. „Aufhören ist für mich keine Option. Ich möchte raus auf die Bühne. Ich kann nicht anders.“ Diese Entschlossenheit zeigt, dass der Kaiser der deutschen Schlagermusik noch lange nicht genug hat.
Parallel zur Tournee entsteht ein Kinofilm über sein bewegtes Leben. Die Dreharbeiten sollen demnächst beginnen. „Das Leben hat das Drehbuch geschrieben“, sagt Kaiser nachdenklich über die Verfilmung seiner Geschichte. Sein Leben spiegelt deutsche Geschichte wider – aufgewachsen im Nachkriegs-Berlin, geprägt vom Mauerfall und tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen.
Erfolgreiche Gegenwart und neue Projekte
Aktuell läuft sein Konzertfilm erfolgreich im Streaming, und das Album „Marathon+“ mit sechs neuen Zusatz-Songs begeistert die Fans. Im Juni startet zudem eine große Open-Air-Tournee durch Deutschland. Doch Kaiser plant bereits das nächste Album: „Wir sammeln gerade ganz viele neue Lieder. Im Herbst werde ich dann ins Studio gehen und das Album einsingen.“
Besonders am Herzen liegt ihm der neue Song „Lass uns reden“, der sich mit Einsamkeit beschäftigt. „Das Lied handelt von Einsamkeit und davon, hinzusehen. Wenn man merkt, dass jemand einsam ist, dann darf man nicht wegsehen“, erklärt Kaiser. „Das ist mein leiser, aber eindringlicher Appell an die Gesellschaft.“
Privatleben und Werte
Privat lebt Roland Kaiser genau diese Werte. Mit seiner Frau Silvia (60), mit der er seit dreißig Jahren verheiratet ist, entscheidet er alles gemeinsam. „Es ist ja auch Silvias Leben, das durch meinen Beruf mitgeprägt wird“, betont er. Ihre Geschichte wird ebenfalls im Kinofilm erzählt werden.
In seiner Familie wird viel gesprochen und diskutiert. „Meine Frau und ich lernen auch viel von unseren Kindern und sie von uns“, sagt Kaiser. Diese bescheidene Art hat er von seiner Pflegemutter gelernt, die ihm riet: „Nicht nach unten treten, nach oben nicht buckeln.“
Demut trotz Erfolg
Besonders nach seiner Lungentransplantation im Jahr 2010 hat sich für Roland Kaiser viel verändert. Aus dem TV-Star wurde ein Live-Künstler, der die Bühne braucht. „Ich muss die Menschen spüren“, erklärt er. Geld sei für ihn kein Antrieb: „Wenn du das nur fürs Geld machst, fehlt die Begeisterung.“
Trotz seiner außergewöhnlichen Karriere bleibt Roland Kaiser bescheiden. Über den geplanten Kinofilm sagt er: „Man hofft immer, dass es funktioniert und die Menschen mich auch immer noch sehen wollen.“ Diese Mischung aus Dankbarkeit und Demut macht den 73-Jährigen zu einer besonderen Persönlichkeit der deutschen Musiklandschaft.



