Spotify-Jubiläumsliste: Taylor Swift und Bad Bunny an der Spitze
Spotify-Jubiläumsliste: Taylor Swift und Bad Bunny vorn

Der Streamingdienst Spotify hat anlässlich seines 20-jährigen Bestehens umfassende Top-20-Listen in mehreren Kategorien veröffentlicht. Seit der Gründung im April 2006 in Schweden hat sich Spotify zur mit Abstand größten Streamingplattform der Welt entwickelt. Nach eigenen Angaben nutzen 751 Millionen Menschen den Dienst, davon 290 Millionen mit einem kostenpflichtigen Abonnement. Streaming macht den Löwenanteil der Musikeinnahmen aus: Der internationale Dachverband IFPI bezifferte den Streaming-Anteil an den weltweiten Umsätzen auf 69,9 Prozent.

Die meistgestreamten Künstler und Künstlerinnen

An der Spitze der meistgestreamten Künstlerinnen und Künstler steht Taylor Swift vor dem puertoricanischen Superstar Bad Bunny. Diese beiden Künstler liefern sich seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitzenposition in den jährlichen Spotify-Wrapped-Listen. Im Jahr 2025 war Bad Bunny zum vierten Mal der meistgehörte Künstler und verdrängte Taylor Swift, die zuvor 2024 und 2023 die Liste anführte. In den Jahren davor dominierte Bad Bunny drei Jahre lang. Die weiteren Plätze in den Top 20 belegen unter anderem Drake, The Weeknd, Ariana Grande, Ed Sheeran, Justin Bieber, Billie Eilish, Eminem, Kanye West, Travis Scott, BTS, Post Malone, Bruno Mars, J Balvin, Rihanna, Coldplay, Kendrick Lamar, Future und Juice WRLD.

Die meistgestreamten Songs und Alben

Bei den Songs führt „Blinding Lights“ von The Weeknd die Liste an, gefolgt von „Shape of You“ von Ed Sheeran und „Sweater Weather“ von The Neighbourhood. Weitere Hits in den Top 20 sind „Starboy“ von The Weeknd und Daft Punk, „As It Was“ von Harry Styles, „Someone You Loved“ von Lewis Capaldi sowie „Sunflower“ von Post Malone und Swae Lee. Auch „One Dance“ von Drake, „Perfect“ von Ed Sheeran, „STAY“ von The Kid LAROI und Justin Bieber sowie „Believer“ von Imagine Dragons sind vertreten. Die Liste reicht bis zu „Die With A Smile“ von Lady Gaga und Bruno Mars auf Platz 20.

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Bei den Alben thront Bad Bunnys „Un Verano Sin Ti“ auf Platz eins, gefolgt von „Starboy“ von The Weeknd und „÷ (Deluxe)“ von Ed Sheeran. Auch Olivia Rodrigos „SOUR“, The Weeknds „After Hours“, SZAs „SOS“ und Post Malones „Hollywood's Bleeding“ sind in den Top Ten vertreten. Taylor Swift schafft es mit „Lover“ auf Platz acht und „Midnights“ auf Platz 18. Weitere Alben in den Top 20 stammen von Arctic Monkeys, Billie Eilish, Dua Lipa, XXXTENTACION, KAROL G, Bruno Mars, Drake und The Weeknd.

Deutsche Podcasts in den globalen Top 20

Auch bei den Podcasts veröffentlichte Spotify eine globale Top-20-Liste. Aus deutscher Sicht bemerkenswert: Gleich fünf der 20 meistgestreamten Podcasts weltweit sind deutsche Produktionen. Angeführt wird die Liste von „The Joe Rogan Experience“, gefolgt von „Gemischtes Hack“ mit Felix Lobrecht und Tommi Schmitt auf Platz zwei. Weitere deutsche Podcasts in den Top 20 sind „Fest & Flauschig“ von Jan Böhmermann und Olli Schulz auf Platz sieben, „Mordlust“ auf Platz 17, „Baywatch Berlin“ auf Platz 18 und „Hobbylos“ auf Platz 19. Grund für den Erfolg deutscher Podcasts ist, dass Spotify in Deutschland bereits ab 2015 stark auf das Format setzte. „Fest & Flauschig“ war 2016 der erste exklusive Spotify-Podcast weltweit. Heute ist Deutschland laut Spotify-Podcast-Europachefin Saruul Krause-Jentsch der zweitgrößte Podcast-Markt der Welt.

Die meistgestreamten Hörbücher

In der Kategorie Hörbücher führt Sarah J. Maas mit „A Court of Thorns and Roses“ die Liste an. Es folgen „The Fellowship of the Ring“ von J.R.R. Tolkien, „Fourth Wing“ von Rebecca Yarros und „I'm Glad My Mom Died“ von Jennette McCurdy. Sarah J. Maas ist mit insgesamt vier Titeln in den Top 20 vertreten. Weitere bekannte Werke sind „The 48 Laws of Power“ von Robert Greene, „The Housemaid“ von Freida McFadden, „Iron Flame“ von Rebecca Yarros, „The Woman in Me“ von Britney Spears, „A Game of Thrones“ von George R.R. Martin sowie „The Subtle Art of Not Giving a F*ck“ von Mark Manson und „Sapiens“ von Yuval Noah Harari.

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