Vorbereitungen für das 21. Paul-Gerhardt-Liedersingen in Gräfenhainichen gestartet
In Gräfenhainichen laufen die Vorbereitungen für das traditionelle Paul-Gerhardt-Liedersingen auf Hochtouren. Bürgermeister, Vertreter der örtlichen Schulen und Mitglieder des Freundeskreises haben sich kürzlich getroffen, um die Details für die 21. Auflage dieses beliebten Events zu besprechen. Das Liedersingen, das bereits seit zwei Jahrzehnten fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Stadt ist, steht in diesem Jahr unter einem besonderen Stern.
Ein besonderes Jahr für das Event
Im Jahr 2026 jährt sich der Todestag des berühmten Kirchenliederdichters Paul Gerhardt zum 350. Mal. Aus diesem Grund erhält das Liedersingen eine zusätzliche Bedeutung und wird mit besonderer Sorgfalt vorbereitet. Aufgrund der Pfingstferien musste der ursprünglich für den 27. Mai geplante Termin verschoben werden. Stattdessen findet das Singen nun am 5. Juni in der historischen Kirche St. Marien statt. Diese Verlegung ermöglicht es, das Event in einem würdigen Rahmen zu feiern und die Verbindung zu Gerhardts geistlichem Erbe zu betonen.
Wilma Deißner, eine engagierte Pädagogin, hat bei dem Treffen die Lose mitgebracht, aus denen die Titel für das Liedersingen gezogen wurden. Dieser traditionelle Akt sorgt stets für Spannung und Vorfreude unter den teilnehmenden Schülern und Lehrkräften. Die fünften Klassen der Gräfenhainichener Schulen bereiten sich nun intensiv auf ihre Auftritte vor, um das Publikum mit ausgewählten Kirchenliedern zu begeistern.
Langjährige Tradition und Gemeinschaftsgeist
Das Paul-Gerhardt-Liedersingen hat sich über die Jahre zu einem festen Termin im Kalender der Stadt entwickelt. Es fördert nicht nur die musikalische Bildung der Schüler, sondern stärkt auch den Gemeinschaftsgeist und die Verbindung zur lokalen Geschichte. Die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Kommunalverwaltung und dem Freundeskreis zeigt, wie wichtig kulturelle Veranstaltungen für das Zusammenleben in Gräfenhainichen sind.
Die Vorbereitungen umfassen neben der Liedauswahl auch organisatorische Aspekte wie die Logistik in der Kirche, die Einbindung von Eltern und die Öffentlichkeitsarbeit. Alle Beteiligten sind optimistisch, dass das Event trotz der Terminverschiebung ein voller Erfolg wird und die Tradition für die kommenden Jahre weitergeführt werden kann.



