Im Interview spricht Choreograf Enrique Gasa Valga über seine neue Tanztrilogie, kreative Intuition und warum „Dorian Gray“ perfekt in unsere Zeit passt. Das Gespräch führte Vesna Mlakar am 11. Mai 2026.
Die Inspiration hinter der Trilogie
Enrique Gasa Valga erklärt, dass die Idee zu seiner neuen Trilogie aus einer Mischung von Alltagsbeobachtungen und künstlerischer Reflexion entstanden sei. Besonders die Verbindung von Bier, Sonne und Ballett habe ihn fasziniert – Elemente, die auf den ersten Blick gegensätzlich wirken, aber in seiner Choreografie harmonisch zusammenfließen.
„Dorian Gray“ und die Gegenwart
Der Choreograf betont, dass die Geschichte von Oscar Wildes „Das Bildnis des Dorian Gray“ heute relevanter sei denn je. Die Themen Narzissmus, Vergänglichkeit und der Wunsch nach ewiger Jugend spiegelten sich in der modernen Gesellschaft wider. Seine Interpretation setze auf tänzerische Ausdruckskraft, um diese zeitlosen Fragen neu zu beleben.
Kreative Intuition als Leitfaden
Gasa Valga beschreibt seinen Schaffensprozess als stark intuitionsgetrieben. Er lasse sich von Musik, Raum und den Tänzern leiten, ohne strenge choreografische Vorgaben. Diese Offenheit ermögliche es, authentische und berührende Momente auf der Bühne zu erschaffen.
Praktische Informationen
„Der Fall Wagner“ ist vom 8. bis 12. Juli zu sehen. Weitere Termine der Trilogie werden in Kürze bekannt gegeben. Karten sind ab sofort erhältlich.



