Double oder nix: Warum Bayern gegen Stuttgart alles geben muss
Double oder nix: Bayern vor Pokalfinale gegen Stuttgart

Der FC Bayern München spielt eine herausragende Saison, doch die endgültige Bewertung hängt vom DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart ab. Harry Kane warnt: „Es würde einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen, falls wir nicht gewinnen.“ Trainer Vincent Kompany will nach der Meisterschaft auch den Pokal holen.

Rekordsaison mit Makel

Mit 122 Ligatoren hat der FC Bayern den bisherigen Rekord von 101 Toren aus der Saison 1971/72 pulverisiert und sogar die Bestmarke von Real Madrid aus der Saison 2011/12 (121 Tore) übertroffen. In der Champions League begeisterten die Münchner in den K.o.-Duellen gegen Real Madrid und Paris Saint-Germain, doch das Aus hinterlässt einen Wermutstropfen. So steht und fällt die Saisonbewertung mit dem Pokalfinale am Samstag.

Das Double als Pflichtprogramm

Abwehrchef Jonathan Tah betonte bei der Meisterfeier: „In der Champions League ist es nicht gelaufen. Wir müssen uns nicht verstecken, aber wir haben den Titel nicht geholt. Deshalb ist es uns wichtig, das Double zu holen.“ Das nationale Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal war von Beginn an als Mindestziel ausgegeben worden. Es wäre das 14. Double der Vereinsgeschichte und das erste seit der Sextuple-Saison 2020. Seitdem verfolgten die Bayern das Pokalfinale nur aus der Ferne. Am Samstag soll der Pokal sechs Jahre nach dem 4:2-Sieg gegen Bayer Leverkusen wieder nach München.

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Kane: „Zwei Titel pro Saison sind Mindestziel“

Torjäger Harry Kane, der seinen ersten Pokalsieg anstrebt, sagt: „Bei einem Verein wie dem FC Bayern müssen zwei Titel pro Saison das Mindestziel sein. Auch wenn wir vieles richtig gemacht haben, müssen wir das Finale gewinnen, damit es sich anfühlt, als hätten wir einen Schritt nach vorne gemacht.“

Stuttgart als harter Gegner

Die Aufgabe gegen den VfB Stuttgart wird nicht leicht, auch wenn die Bayern die letzten fünf Duelle alle gewannen und 18 Tore erzielten. Tah lobt den Gegner: „In den Spielen gegen Stuttgart herrscht besondere Spannung, weil sie offensiv spielen und sich nicht verstecken.“ Unter Trainer Sebastian Hoeneß, dem Neffen von Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß, blickt der Titelverteidiger auf eine starke Saison mit Platz vier und der Champions-League-Qualifikation zurück.

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