Rund 2000 Menschen haben am Dienstag in der Basilika Santa Giustina in Padua Abschied vom früheren Formel-1-Piloten Alex Zanardi genommen. Der 59-Jährige war am 1. Mai unerwartet gestorben. Unter den Trauergästen befanden sich Italiens Sportminister Andrea Abodi, Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali sowie Skilegende Alberto Tomba, der wie Zanardi aus Bologna stammt. Am Sarg standen Zanardis Ehefrau Daniela und sein Sohn Niccolo.
Ein Leben voller Höhen und Tiefen
Zanardi verlor vor 25 Jahren bei einem Rennunfall auf dem Lausitzring beide Beine. Doch der Italiener gab nicht auf: Mit dem Handbike startete er eine zweite Sportkarriere und gewann vier Goldmedaillen bei Paralympischen Spielen. Später kehrte er in die Tourenwagen-Meisterschaft WTTC zurück. In der Formel 1 war Zanardi von 1991 bis 1999 für Jordan, Minardi, Lotus und Williams als Teamkollege von Ralf Schumacher am Start.
Trauerfeier mit besonderen Worten
Die Trauermesse wurde von Priester Marco Pozza geleitet. In seiner Predigt zitierte er ein Schreiben von Papst Franziskus aus dem Jahr 2020, in dem der Pontifex Zanardis Lebensmut und Vorbildfunktion lobte. Die Anteilnahme war groß, viele Wegbegleiter und Fans erwiesen dem Ausnahmesportler die letzte Ehre.



