CNN-Bericht: China plant angeblich Waffenlieferungen an Iran trotz Waffenruhe
China plant Waffenlieferungen an Iran laut CNN-Bericht

CNN-Bericht: China plant angeblich Waffenlieferungen an Iran trotz Waffenruhe

Der US-Sender CNN berichtet unter Berufung auf Geheimdienstinformationen, dass China sich darauf vorbereitet, in den kommenden Wochen neue Flugabwehrraketen an Iran zu liefern. Drei Personen, die mit jüngsten Geheimdienstanalysen vertraut sind, hätten dies gegenüber CNN bestätigt. Die chinesische Botschaft in Washington wies diese Angaben jedoch zurück und erklärte, China habe niemals einer Konfliktpartei Waffen geliefert, und die Informationen seien unwahr.

Provokative Schritte und diplomatische Bemühungen

Der Schritt wäre laut CNN provokativ, da China zuvor an der Aushandlung einer fragilen Waffenruhe zwischen Iran und den USA mitgewirkt hatte. Die Geheimdienstinformationen deuten darauf hin, dass Iran den Waffenstillstand möglicherweise nutzt, um mithilfe ausländischer Partner seine Waffensysteme wieder aufzustocken. Zwei Quellen teilten CNN mit, dass Peking erwägt, die Lieferungen über Drittländer zu leiten, um deren wahren Ursprung zu verschleiern.

Gescheiterte Friedensverhandlungen und internationale Reaktionen

Die direkten Friedensverhandlungen zwischen Iran und den USA sind in der Nacht zu Sonntag gescheitert, da die Differenzen zu groß waren. Der pakistanische Außenminister Ishaq Dar rief beide Seiten auf, an ihrer Verpflichtung zur Waffenruhe festzuhalten. Pakistan hatte bei den Verhandlungen vermittelt, und es ist derzeit unklar, ob und wann weitere Gespräche stattfinden werden.

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US-Präsident Trump während der Krise

US-Präsident Donald Trump flog am Samstagnachmittag zu einem Kampfsport-Event nach Florida. Kurz vor seinem Abflug erklärte er, ihm sei gleichgültig, ob ein Abkommen mit Iran erreicht werde, und betonte, die USA hätten Iran militärisch besiegt. Laut der New York Times war unklar, ob Trump bereits von den gescheiterten Verhandlungen wusste, als er die Arena betrat. In dem Moment, als US-Vizepräsident JD Vance in Pakistan die Medien informierte, stand Trump regungslos am Rand des Rings.

Hintergrund des Konflikts

Am 28. Februar hatten die USA und Israel einen Krieg gegen Iran begonnen, woraufhin iranische Streitkräfte mit Raketenbeschuss reagierten und Ziele in der gesamten Golfregion angriffen. Der Konflikt weitete sich zu einem regionalen Krieg aus, und Mitte der Woche einigten sich die USA und Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe. China gilt als Verbündeter Irans und hat offenbar entscheidend zur Waffenruhe beigetragen, während es auch mit Pakistan befreundet ist.

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