Iran prahlt vor Gesprächen in Pakistan mit Raketenarsenal
Iran prahlt vor Pakistan-Gesprächen mit Raketen

Iran inszeniert militärische Stärke vor Pakistan-Gesprächen

Das Regime in Teheran hat vor neuen Gesprächen in Pakistan über ein Ende des Krieges mit seinen militärischen Fähigkeiten geprahlt. „Unsere militärische Stärke ist heute eine dominierende Kraft“, zitiert die iranische Nachrichtenagentur Isna einen Sprecher des Außenministeriums. „Und der Feind sucht nach einer gesichtswahrenden Möglichkeit, dem Morast des Krieges zu entkommen, in dem er gefangen ist.“

Außenminister Araghchi in Islamabad eingetroffen

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi ist am Freitag in Islamabad eingetroffen. Am Samstag werden die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in der pakistanischen Hauptstadt erwartet. Pakistan vermittelt im Irankrieg. Bereits vor rund zwei Wochen richtete die pakistanische Regierung Gespräche über ein Ende des Konflikts aus. Laut iranischen Staatsmedien sind nun aber keine direkten Verhandlungen zwischen Vertretern von Iran und den USA geplant.

Behauptungen über intakte Rüstungsindustrie

Die USA und Israel hatten bei ihren Angriffen seit dem 28. Februar insbesondere iranische Raketenfabriken und Abschussrampen zum Ziel erklärt. Nun behauptet das Regime in Teheran: Die Rüstungsindustrie setzt ihre Arbeit fort. 900 Unternehmen würden mit den Streitkräften und dem Verteidigungsministerium zusammenarbeiten, sagte ein Sprecher des Ministeriums laut der Nachrichtenagentur Tasnim. Mehr als 1000 Waffentypen würden aktuell im Land hergestellt, darunter Raketen und Drohnen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

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US-Geheimdienste sehen noch die Hälfte der Abschussrampen intakt

Anfang April gingen die US-Geheimdienste wohl davon aus, dass noch etwa die Hälfte der Raketenabschussrampen Irans intakt sei. Das berichtete der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf drei mit den Erkenntnissen vertraute Quellen. Die Amerikaner hatten es da laut einer Recherche der Nachrichtenagentur Reuters erst geschafft, ein Drittel des iranischen Raketenarsenals zu zerstören. Da die Waffen häufig unter der Oberfläche lagern, seien sie schwer zu treffen.

Reaktionen aus dem Weißen Haus

Eine Sprecherin des Weißen Hauses hatte den CNN-Bericht zu Irans Waffenarsenal dementiert: „Anonyme Quellen wollen verzweifelt Präsident Trump angreifen und die unglaubliche Arbeit unseres US-Militärs bei der Erreichung der Ziele der Operation ›Epic Fury‹ herabwürdigen.“ Die einzige Hoffnung für das iranische „Terrorregime“ sei, ein Abkommen mit den USA zu schließen.

Situation im Iran

Das vorläufige Ende der Kampfhandlungen ist für viele Iraner kein Grund zum Jubel: Das Regime sperrt das Internet, lässt die Bevölkerung verarmen und hat sogar während des Krieges zahllose Menschen hingerichtet.

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