Israel stoppt größte Gaza-Flottille: Aktivisten festgenommen
Israel stoppt Gaza-Flottille: Festnahmen

Israel hat die bislang größte Flottille gestoppt, die versucht hat, den Gazastreifen zu erreichen. Die „Global Sumud Flotilla“ wollte die israelische Seeblockade durchbrechen und Hilfsgüter in das abgeriegelte Gebiet bringen. In der Nacht zum Donnerstag griff die israelische Marine ein und stoppte den Konvoi. Videoaufnahmen sollen das Manöver zeigen, konnten aber noch nicht unabhängig verifiziert werden.

Marine fordert Umkehr per Funk

Nach israelischen Angaben wurden die Boote mehrfach per Funk zur Umkehr aufgefordert. Die israelische Armee warnte: „Jeder weitere Versuch, in Richtung Gaza zu segeln, gefährdet Ihre Sicherheit und lässt der IDF keine andere Wahl, als alle ihr zur Verfügung stehenden notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um eine rechtmäßige maritime Sicherheitsblockade durchzusetzen.“

Aktivisten überrascht von frühem Stopp

Die Aktivisten hatten mit einem Stopp gerechnet, aber nicht so früh. Die Boote wurden bereits westlich von Kreta aufgehalten, rund 1.000 Kilometer von Israel entfernt. Israelischen Medien zufolge lag das an der ungewöhnlichen Größe der Flotte: knapp 60 Schiffe mit rund 400 Menschen an Bord. Mehr als 20 Boote wurden abgefangen, Dutzende Aktivisten festgenommen.

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Vorwürfe der Piraterie

Die Aktivisten werfen Israel „Piraterie“ und rechtswidriges Vorgehen vor. Der Einsatz sei „gewaltsam“ gewesen. Das israelische Außenministerium widerspricht und schreibt auf X, die Aktivisten würden „friedlich“ nach Israel gebracht und sie würden sich dabei „amüsieren“.

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