Linke feiern Trump: Ramelow dankt für US-Truppenabzug
Linke feiern Trump: Ramelow dankt für Abzug

Berlin – Jahrelang war Donald Trump (79) eines der großen Feindbilder der deutschen Linken. Doch nach der Pentagon-Ankündigung, 5.000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen, sind plötzlich ganz neue Töne zu hören. Viele feiern den US-Präsidenten für seine Entscheidung. Ganz vorne mit dabei: Bodo Ramelow (70, Die Linke), früherer Ministerpräsident in Thüringen und heutiger Bundestags-Vizepräsident.

„Danke, Donald!“

„Danke Donald!“, schreibt Ramelow auf der Plattform X. Endlich komme „Bewegung in die Sache“, feiert der Spitzen-Linke Trumps Teil-Truppenabzug – und legt gleich noch mit mehreren Wünschen an Trump nach: „Bitte die weiteren 34.000 auch mitnehmen, Rammstein schließen (Ramelow meint offensichtlich nicht die Band, sondern den US-Militärstützpunkt Ramstein, d. Red.), die Atomwaffen mitnehmen und keine Überflugrechte mehr für US-Maschinen im Kriegseinsatz.“ Wäre das nicht schon genug, fordert Ramelow auch noch eine Nato ohne USA. Ramelows Wunsch: „Endlich die NATO wandeln zur Europäischen Verteidigungsgemeinschaft!“

Linke-Fraktionschef Pellmann stimmt ein

Linke-Fraktionschef Sören Pellmann (49) bläst ebenfalls ins antiamerikanische Horn. Gegenüber der WELT (gehört wie BILD zu Axel Springer) sagte er mit Blick auf die US-Basen: „Von deutschem Boden aus werden Militäreinsätze geführt, die mit dem Friedensgebot des Grundgesetzes nicht vereinbar sind. Jeder Soldat, der Deutschland verlässt, ist deshalb ein Schritt in die richtige Richtung.“

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„Putin freut es“

Ramelows Trump-Schwärmerei stößt auf heftige Kritik. „Die Linkspartei ist und bleibt ein Sicherheitsrisiko“, schreibt CDU-Bundestagsabgeordnete Ottilie Klein (42) bei X. „SPD und Grüne müssen sich fragen, warum sie mit einer solchen Partei koalieren.“ Ihr Fraktionskollege Matthias Hauer (48) erklärte: „Die Linke – verlässlich auf der falschen Seite. Putin freut es.“

US-Kriegsminister Pete Hegseth (45) hatte am Freitag den Abzug von 5.000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet. Man gehe davon aus, dass der Abzug in den nächsten sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein werde, sagte ein Sprecher des Pentagons. Derzeit sind rund 39.000 Soldaten in Deutschland stationiert.

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