Melania Trump weist Epstein-Vorwürfe zurück: „Nie befreundet gewesen“
Melania Trump weist Epstein-Vorwürfe zurück

Melania Trump weist Epstein-Vorwürfe entschieden zurück

In einer bemerkenswerten Presseerklärung hat die US-amerikanische First Lady Melania Trump jegliche engere Beziehung zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein kategorisch dementiert. „Ich war nie mit Epstein befreundet“, erklärte sie während eines eigens anberaumten Pressetermins im Weißen Haus. Die First Lady betonte zudem, sie sei weder auf seiner berüchtigten Privatinsel noch in einem seiner Privatflugzeuge gewesen. Von seinen schweren Verbrechen habe sie nach eigenen Angaben nichts gewusst.

Motiv für die Stellungnahme bleibt unklar

Was genau Melania Trump zu dieser öffentlichen Stellungnahme veranlasst hat, war zunächst nicht eindeutig. Politische Beobachter und Medienexperten halten es für durchaus möglich, dass sie damit gezielt bevorstehenden Vorwürfen oder Enthüllungen zuvorkommen wollte. Fragen von anwesenden Journalisten beantwortete die First Lady während des Termins nicht, was zusätzliche Spekulationen nährte.

E-Mail-Verkehr mit Ghislaine Maxwell thematisiert

In ihrer Ansprache nahm Trump auch Bezug auf den bekannt gewordenen E-Mail-Verkehr mit Epsteins langjähriger Gehilfin Ghislaine Maxwell. „Meine E-Mail-Antwort an Maxwell kann nicht als mehr als eine lockere Korrespondenz eingestuft werden“, sagte sie, ohne jedoch konkrete Details zu nennen oder den Inhalt näher zu erläutern.

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Demokratische Mitglieder eines Kongressausschusses hatten zuvor eine E-Mail aus dem Jahr 2002 veröffentlicht, die sich an „G!“ richtete und von „Melania“ unterschrieben wurde. Diese Nachricht wird als Beweis für einen Austausch zwischen Maxwell und Trump gewertet. In der geschwärzten E-Mail geht es unter anderem um ein mögliches Treffen in New York und einen Artikel über „JE“, wobei die Identitäten von Absender und Empfänger unkenntlich gemacht wurden.

Entschiedene Abwehr von Vorwürfen

„Die Lügen, die mich mit dem schmachvollen Jeffrey Epstein verbinden, müssen heute ein Ende finden“, erklärte Trump entschlossen im Weißen Haus. Sie betonte, dass falsche Behauptungen über eine engere Verbindung zu Epstein lediglich das Ziel verfolgten, ihrem Ruf nachhaltig zu schaden. Gemeinsam mit ihren Anwälten werde sie rechtlich gegen solche Unterstellungen vorgehen.

Trump räumte ein, dass sie und ihr Ehemann Donald Trump gelegentlich zu denselben gesellschaftlichen Veranstaltungen wie Epstein eingeladen wurden. „Donald und ich wurden von Zeit zu Zeit zu denselben Partys wie Epstein eingeladen, da sich gesellschaftliche Kreise in New York City und Palm Beach häufig überschneiden.“ Eine echte persönliche Beziehung zu Epstein habe es jedoch nie gegeben.

Forderung nach Aussagen der Opfer

Die First Lady stellte klar, dass sie selbst kein Opfer von Epstein gewesen sei. Sie forderte den Kongress nachdrücklich auf, den Opfern des Sexualstraftäters unter Eid die Möglichkeit zu geben, ihre Geschichten öffentlich zu erzählen. „Jede einzelne Frau sollte auf Wunsch die Gelegenheit bekommen, ihre Geschichte öffentlich zu erzählen“, erklärte sie mit Nachdruck.

Hintergrund: Der Epstein-Skandal

Der Multimillionär Jeffrey Epstein aus New York hatte über Jahrzehnte hinweg einen weitverzweigten Missbrauchsring betrieben, dem zahlreiche Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. Über mehrere Jahre hinweg soll Epstein Minderjährige unter anderem in New York und Florida auch persönlich missbraucht haben. Im Jahr 2019 starb Epstein im Alter von 66 Jahren unter umstrittenen Umständen in einer Gefängniszelle.

Der Fall war bereits vor vielen Jahren einmal vor Gericht verhandelt worden, doch den Ausgang empfanden Opfer und Kritiker Epsteins als völlig ungenügend. Der Millionär hatte sich damals zu einzelnen Punkten der Anklage schuldig bekannt. Später wurde der Fall erneut aufgerollt, doch Epstein verstarb, bevor es zu einer weiteren Verurteilung hätte kommen können. Die genauen Umstände seines Todes bleiben bis heute Gegenstand von Untersuchungen und Spekulationen.

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