Ukraine-Krieg: Selenskyj bestätigt Oster-Waffenruhe nach Putins Ankündigung
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die von Kremlchef Wladimir Putin angekündigte Waffenruhe im Ukraine-Krieg anlässlich des orthodoxen Osterfests offiziell bestätigt. In einer Mitteilung über soziale Medien erklärte Selenskyj, dass Kiew die vorgeschlagene Feuerpause einhalten werde. „Wir haben eine Waffenruhe über die Osterfeiertage in diesem Jahr vorgeschlagen und werden entsprechend handeln“, schrieb der Staatschef. Er betonte, dass die Menschen ein Osterfest ohne Bedrohungen und echte Bewegung zum Frieden bräuchten.
Putins Ankündigung und Selenskyjs Reaktion
Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin eine Waffenruhe von Samstagnachmittag bis zum gesamten Sonntag angekündigt, die knapp eineinhalb Tage andauern soll. Selenskyj hatte seit Ende März mehrfach eine solche Feuerpause über Ostern vorgeschlagen und zeigte sich nun bereit, sich daran zu halten. In seiner Stellungnahme wies er darauf hin, dass Russland die Chance habe, auch nach Ostern nicht zu Angriffen zurückzukehren, was als impliziter Appell für eine dauerhafte Deeskalation verstanden werden kann.
Hintergrund und Bedeutung der Osterfeiertage
Die orthodoxen Christen in der Ukraine feiern wie in Russland Ostern erst am kommenden Sonntag, dem 12. April. Diese religiöse Bedeutung macht die Waffenruhe zu einem symbolisch wichtigen Schritt, der Hoffnung auf humanitäre Erleichterungen und mögliche Friedensgespräche weckt. Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Kämpfe und internationaler diplomatischer Bemühungen, den Konflikt zu beenden.
Die Bestätigung der Waffenruhe durch Selenskyj unterstreicht die Bereitschaft Kiews, kurzfristige humanitäre Pausen zu unterstützen, während gleichzeitig die Forderung nach einer nachhaltigen Friedenslösung im Raum steht. Die Entwicklung wird von Beobachtern als potenzieller Test für die Glaubwürdigkeit beider Seiten in einem Konflikt gewertet, der bereits seit Jahren andauert und tiefe Spuren hinterlassen hat.



