Der US-Militäreinsatz gegen den Iran ist nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio abgeschlossen. Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus erklärte er: „Die Operation 'Gewaltiger Zorn' ist beendet. Wir haben die Ziele dieser Operation erreicht.“ Präsident Donald Trump habe den Kongress entsprechend informiert. „Diese Phase haben wir hinter uns. Jetzt widmen wir uns dem 'Projekt Freiheit'.“ Mit dieser Initiative wollen die USA die Straße von Hormus wieder für den internationalen Schiffsverkehr öffnen, was für den globalen Ölhandel von entscheidender Bedeutung ist.
Waffenruhe hält seit Wochen
Bereits am vergangenen Freitag hatte Trump in einem Schreiben an den US-Kongress die Kampfhandlungen gegen den Iran für beendet erklärt. Seit dem Inkrafttreten der Waffenruhe am 7. April habe es keine Gefechte mehr zwischen den beiden Ländern gegeben, hieß es darin. „Die am 28. Februar 2026 begonnenen Feindseligkeiten sind eingestellt.“ An diesem Datum hatten die USA die Operation „Gewaltiger Zorn“ gestartet.
Politische Implikationen
Durch diese Interpretation des anhaltenden Konflikts mit dem Iran sieht sich die US-Regierung in der Lage, auch ohne die Zustimmung des Parlaments weiterhin militärisch im Nahen Osten aktiv zu sein. Die Administration betont, dass die militärische Phase abgeschlossen sei und nun diplomatische und wirtschaftliche Maßnahmen im Vordergrund stünden. Das „Projekt Freiheit“ zielt darauf ab, die freie Durchfahrt durch die strategisch wichtige Meerenge zu gewährleisten, die zuletzt durch iranische Minen und Blockaden beeinträchtigt wurde.
Internationale Beobachter zeigen sich gespalten: Während einige die Deeskalation begrüßen, warnen andere vor einem möglichen Wiederaufflammen der Kämpfe, sollte das „Projekt Freiheit“ auf Widerstand stoßen. Die USA haben angekündigt, die Maßnahmen in enger Abstimmung mit Verbündeten in der Region durchzuführen.



