Wegen eines technischen Problems musste ein Flugzeug mit Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez an Bord am Sonntagabend in der türkischen Hauptstadt Ankara notlanden. Die spanische Regierung bestätigte entsprechende Medienberichte. An dem Flugzeug habe es ein technisches Problem gegeben, weshalb die Notlandung in Ankara vorgenommen worden sei. Welcher Art dieses Problem war, ist bislang unklar.
Sánchez übernachtete in Ankara
Laut der Zeitung El País musste Sánchez aufgrund des Vorfalls in Ankara übernachten. Die türkische Zeitung Hürriyet berichtete, dass der spanische Ministerpräsident im staatlichen Gästehaus am Flughafen Esenboğa untergebracht wurde. Weitere Details zu dem technischen Defekt oder dem Ablauf der Notlandung wurden nicht bekannt.
Weiterreise nach Armenien geplant
Die spanische Regierung in Madrid teilte mit, dass die Delegation am Montagmorgen ihre Reise nach Armenien fortsetzen wird. In der armenischen Hauptstadt Eriwan treffen sich am Montag die Staats- und Regierungschefs von mehr als 40 europäischen Ländern zum Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG). Der Gipfel wird von den angespannten Beziehungen zwischen Europa und den USA überschattet.
Die Notlandung von Sánchez ist ein weiteres Beispiel für unerwartete technische Probleme bei Regierungsflügen. Die genaue Ursache wird derzeit untersucht. Die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung hatte oberste Priorität, und die Piloten entschieden sich für eine sofortige Landung in Ankara, um jedes Risiko zu vermeiden.



