Trump feuert erneut: Nach Bondi steht Gabbard als nächste Kandidatin im Fokus
Trump feuert erneut: Gabbard als nächste Kandidatin?

Trump in Entlassungslaune: Nach Bondi könnte Gabbard folgen

Die Zustimmungswerte von US-Präsident Donald Trump sinken kontinuierlich, und offenbar sucht er nun Sündenböcke in seinem eigenen Kabinett. Nach der überraschenden Entlassung von Justizministerin Pam Bondi fragen sich Beobachter: Wer ist als Nächstes dran? Über eine prominente Kandidatin wird bereits intensiv gemunkelt.

Bondi muss gehen – Gabbard in der Schusslinie

Am Donnerstag wurde Justizministerin Pam Bondi von Trump gefeuert. US-Medien berichten, dass Bondi bei dem Präsidenten in Ungnade fiel, unter anderem wegen ihres Umgangs mit den Epstein-Akten und weil sie nicht hart genug gegen seine politischen Widersacher vorging. Bondi ist bereits die zweite Ministerin, die unter Trump gehen musste, nachdem Anfang März Heimatschutzministerin Kristi Noem entlassen wurde. Noem, bekannt für ihre martialischen Auftritte als Gesicht von Trumps aggressiver Abschiebepolitik, verlor ihr Amt, als diese Politik beim Wahlvolk immer unbeliebter wurde.

Nun richtet sich der Fokus auf Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard. Die Trump-nahe Influencerin Laura Loomer orakelte auf X, dass "Tulsi is toast" – Gabbard sei erledigt. Als Grund nannte sie Gabbards fehlende Unterstützung für Trumps Iran-Kurs. In einer Pressekonferenz äußerte sich Trump ambivalent zu Gabbard: "Ja, natürlich. Klar. Ich meine, sie denkt ein wenig anders als ich, aber das bedeutet nicht, dass sie nicht für ein Amt geeignet wäre." Doch seine Aussage, dass er "sehr entschieden dagegen ist, dass der Iran Atomwaffen besitzt" und Gabbard in dieser Frage "wahrscheinlich etwas weicher" sei, könnte für sie verhängnisvoll werden.

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Umfragewerte und politische Manöver

Die Entlassungen kommen zu einem kritischen Zeitpunkt. Die wichtigen Zwischenwahlen im US-Parlament rücken näher, und die Unzufriedenheit der Amerikaner mit Trump wächst auf derzeit 64 Prozent. Experten vermuten, dass ein Kabinettsumbau als Ablenkungsmanöver dienen könnte, um von den schlechten Umfragewerten abzulenken. Trump scheint loyalen Gefolgsleuten wie Noem und Bondi den Rücken zu kehren, um seine politische Position zu stabilisieren.

Parallel dazu imitiert "Kriegsminister" Hegseth die Trumpsche "You're Fired"-Routine in seinem eigenen Ressort. Er hat überraschend den US-Heereschef Randy George entlassen, ohne Gründe zu nennen – ein interessanter Move mitten in einem Kriegskontext. Dies unterstreicht die turbulente Atmosphäre in Washingtons Machtzirkeln.

Ausblick: Weiteres Personalkarussell erwartet

Das Rätselraten um die nächsten Rausschmisse geht weiter. Gabbard reagierte auf Nachfragen mit den Worten: "Darauf habe ich keine Antwort." Unabhängig von den individuellen Schicksalen ist klar: Das Personalkarussell in der US-Hauptstadt wird weiter rotieren, und weitere Köpfe könnten bald rollen. Trumps Strategie, durch Entlassungen politischen Druck abzubauen, könnte sich als riskantes Spiel erweisen, das die Instabilität seiner Regierung noch verstärkt.

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