Trump kapituliert vor Irans Mullahs: Unbefristete Waffenruhe offenbart Ratlosigkeit
Trump kapituliert vor Irans Mullahs: Waffenruhe zeigt Ratlosigkeit

Trump kapituliert vor den Mullahs: Unbefristete Waffenruhe offenbart tiefe Ratlosigkeit

US-Präsident Donald Trump hat im Konflikt mit Iran eine unbefristete Waffenruhe ausgerufen, während das Regime in Teheran sich weiterhin Verhandlungen verweigert. Diese Entscheidung gleicht einer Kapitulation, obwohl Trump zuvor mit militärischem Druck und Bombardements das iranische Regime zur Aufgabe zwingen wollte. Stattdessen hat der Krieg die Islamische Republik vorerst gefestigt, trotz der Tötung etlicher Regimekader.

Maximaler Druck, minimale Ergebnisse

Trump begann den Krieg vor fast zwei Monaten mit der Ankündigung, den Menschen in Iran helfen zu wollen. Doch in Washington ist von den Iranerinnen und Iranern längst keine Rede mehr. Stattdessen bewegt sich der US-Präsident nun auf die Mullahs zu. Die einseitige Waffenruhe offenbart die tiefe Ratlosigkeit im Weißen Haus: Trump will raus aus Nahost, weiß aber nicht, wie.

Die iranische Führung hat in dem Konflikt die Straße von Hormus als Waffe entdeckt, mit der sie die Weltwirtschaft in Geiselhaft nehmen kann. Zudem ist die Gefahr durch das iranische Atomwaffenprogramm nicht gebannt, da Teheran wohl weiter über mehr als 400 Kilogramm hoch angereichertes Uran verfügt. Trumps Annahme, dass sich das Regime durch Bombardements zur Aufgabe zwingen ließe, hat sich als Illusion erwiesen.

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Spiel auf Zeit mit ungewissem Ausgang

Der US-Präsident setzt nun auf ökonomischen Druck, indem er die Blockade der Straße von Hormus aufrechterhält, um Iran zum Einlenken zu bewegen. Doch wenig spricht dafür, dass diese Wette aufgeht. Iran gehört seit Langem zu den weltweit meistsanktionierten Ländern, und seine Herrscher haben bewiesen, dass sie widerstandsfähig sind und bereit, für den Machterhalt der Bevölkerung unbegrenztes Leid zuzufügen.

Trump behauptet, Iran stehe kurz vor dem finanziellen Kollaps, doch es erscheint ungewiss, dass die USA aus einem Wettbewerb der Schmerzen als Sieger hervorgehen würden. Seine Gewaltandrohungen haben durch wiederholte Rückzieher an Schrecken verloren, und Optionen wie die Einbindung Chinas als Vermittler sind mit hohen geopolitischen Kosten verbunden.

Zukunft des Konflikts bleibt unklar

Letztlich muss Trump hoffen, dass die Zeit für ihn spielt und Iran aus wirtschaftlicher Not an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Auch das wäre alles andere als der grandiose Sieg, den er zu Beginn der Operation „Epische Wut“ versprochen hat, aber unter den gegenwärtigen Bedingungen wohl das bestmögliche Ergebnis. Die Exekutionen in Iran, wie jüngst die Hinrichtung eines angeblichen Mossad-Agenten, lassen erahnen, welcher Terror den Menschen in den kommenden Monaten bevorstehen könnte.

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