Ukraine feuert Nacktmodell als Honorarkonsulin nach Kokoschnik-Fotos
Ukraine feuert Nacktmodell als Honorarkonsulin

Diplomatischer Eklat: Nacktmodell als Honorarkonsulin gefeuert

Eine ungewöhnliche diplomatische Karriere ist nach nur wenigen Wochen bereits wieder beendet. Das ukrainische Außenministerium hat die erst Mitte März ernannte Honorarkonsulin in der Dominikanischen Republik, das Model Victoria Yakimova (37), von ihrem Posten enthoben. Der Grund für die überraschende Entlassung waren jedoch nicht ihre bekannten freizügigen Aufnahmen, sondern vielmehr Fotos, auf denen sie eine traditionell russische Kopfbedeckung trägt.

Von der Modelkarriere zur Diplomatie

Die Ernennung der als "Secret Weapon" bekannten Yakimova hatte in der Ukraine bereits für Verwunderung gesorgt. Das Model war bislang vor allem durch Nackt- und freizügige Fotos in Erscheinung getreten, nicht durch diplomatische Erfahrungen. Yakimova verteidigte sich gegen Kritik mit dem Hinweis, dass jede moderne Frau das Recht habe, sich in ihrem gewählten Beruf zu verwirklichen. Sie lebe bereits seit 2014 auf der Karibikinsel und erhalte für ihre konsularische Tätigkeit, wie bei Honorarkonsuln üblich, keine staatliche Vergütung.

Russische Kopfbedeckung als diplomatischer Fehltritt

Entscheidend für ihre Entlassung wurden jedoch Aufnahmen, die Yakimova mit einem sogenannten "Kokoschnik" zeigen. Diese reich verzierte Haube ist seit Jahrhunderten Bestandteil russischer Trachten und gilt im Kontext des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine als absolut unangemessen für eine ukrainische Diplomatin. Nach Medienberichten, unter anderem der britischen "Sun", zog das ukrainische Außenministerium nach einer zusätzlichen Prüfung bereits zwei Wochen nach ihrer Ernennung die Akkreditierung zurück.

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Strengere Auswahlverfahren angeordnet

Als Konsequenz aus dem Vorfall wurden für zukünftige Kandidaten strengere Auswahlchecks angeordnet. Interessanterweise half Yakimova auch nicht, dass sie bereits 2017 den damaligen britischen Kronprinzen Charles getroffen hatte. Auf ihrem Instagram-Account, der etwa 76.500 Follower zählt, bezeichnet sich die ehemalige Konsulin weiterhin als "Consul Honoraria" und zeigt sich im Profilbild mit Pistole und einer freizügigen Fantasie-Uniform.

Die kurze diplomatische Episode der 37-Jährigen unterstreicht die sensiblen Anforderungen an repräsentative Ämter in Zeiten internationaler Spannungen. Während freizügige Fotos aus ihrer Modelkarriere noch toleriert wurden, erwies sich die Verbindung zu russischen Kultursymbolen als untragbar für eine Vertreterin der Ukraine im Ausland.

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