US-Vizepräsident Vance trifft in Pakistan für kritische Iran-Verhandlungen ein
In einer hochsensiblen diplomatischen Mission ist US-Vizepräsident JD Vance mit seiner Delegation in Pakistan gelandet, um über eine dauerhafte Friedenslösung für den Irankrieg zu verhandeln. Die Ankunft erfolgte auf einem Luftwaffenstützpunkt in der Nähe der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, wie Sicherheitskreise des Landes bestätigten.
Eskalation vor den Gesprächen: Trumps Drohungen an Teheran
Kurz vor Beginn der Friedensbemühungen schickte US-Präsident Donald Trump noch deutliche Warnungen in Richtung der iranischen Führung. In einem Telefoninterview mit der New York Post erklärte Trump: "Wir beladen die Schiffe mit der besten Munition, den besten Waffen, die je hergestellt wurden – sogar noch besser als das, was wir zuvor gemacht haben." Sollten die Gespräche in Pakistan scheitern, würden die USA die Angriffe auf Iran sofort wieder aufnehmen, so der Präsident weiter.
Ablauf der Friedensverhandlungen in Islamabad
Nach pakistanischen Diplomatenkreisen sollen die Gespräche am Nachmittag Ortszeit beginnen, was drei Stunden vor Mitteleuropäischer Sommerzeit entspricht. Der Verhandlungsprozess sieht zunächst separate Treffen der Delegationen mit den pakistanischen Vermittlern vor:
- Premierminister Shehbaz Sharif
- Feldmarschall Asim Munir, der oberste Militär des Landes
Im Anschluss daran sind direkte Gespräche zwischen den US-Vertretern und der iranischen Delegation geplant. Die iranische Verhandlungsgruppe war bereits zuvor in Islamabad eingetroffen und wird nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt.
Hintergrund: Waffenruhe und vorangegangene Angriffe
Die Friedensgespräche finden vor dem Hintergrund einer seit Mittwoch geltenden zweiwöchigen Waffenruhe statt. Die USA und Israel hatten Iran am 28. Februar angegriffen, was zu einer weiteren Eskalation des bereits schwelenden Konflikts führte. Die aktuelle Mission von Vizepräsident Vance stellt einen entscheidenden Versuch dar, eine dauerhafte politische Lösung für den Irankrieg zu finden.
Die Sicherheitsvorkehrungen in Islamabad wurden deutlich verstärkt, nachdem die US-Delegation auf dem Luftwaffenstützpunkt gelandet war und zu ihrem Hotel eskortiert wurde. Die pakistanische Regierung übernimmt in diesen Verhandlungen eine zentrale Vermittlerrolle zwischen den verfeindeten Parteien.



