Nächtlicher Großbrand in Gubener Flüchtlingsunterkunft: 67 Personen evakuiert
In der brandenburgischen Stadt Guben hat sich in der Nacht ein schwerer Brand in einer Unterkunft für Geflüchtete ereignet. Nach Angaben der Leitstelle Lausitz mussten insgesamt 67 Personen den betroffenen Wohnblock verlassen, darunter befanden sich 25 Kinder. Ein Mensch erlitt Verletzungen und wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Feuerwehr im Großaufgebot im Einsatz
Das Feuer brach den Informationen zufolge gegen 3.30 Uhr in einer Wohnung der Unterkunft aus. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an, um den Brand zu bekämpfen und die Evakuierung zu koordinieren. Trotz der schnellen Reaktion sind fünf Wohnungen nach dem Brand unbewohnbar, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte.
Untersuchungen zur Brandursache laufen
Zur genauen Ursache des Feuers gibt es bisher noch keine offiziellen Auskünfte. Der Lagedienst der Polizei bestätigte, dass die Kriminaltechnik die Untersuchungen übernommen hat. Die Ermittlungen konzentrieren sich darauf, die Umstände des Brandausbruchs aufzuklären und mögliche Hintergründe zu ermitteln.
Die betroffenen Bewohner wurden vorübergehend in Sicherheit gebracht, während die Behörden die Schadensbewertung und weitere Unterstützungsmaßnahmen koordinieren. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen im Umgang mit Notfällen in Gemeinschaftsunterkünften und die Bedeutung schneller Evakuierungspläne.



