Am kommenden Sonnabend, dem 9. Mai, findet die 25. Auflage der Sternfahrt für Demokratie und Toleranz statt. Mehr als 200 Biker aus dem gesamten Norden werden sich von Ludwigslust aus auf den Weg machen, um ein Zeichen für Demokratie und Toleranz zu setzen. Diese besondere Motorradtour, die in großen Kreisen des Landkreises für Aufsehen sorgt, wird bereits zum 25. Mal im 26. Jahr organisiert. Selbst die Coronazeit konnte die Demokratiebiker nur in einem Jahr stoppen.
Organisator Reinhard Mach erwartet viele Teilnehmer
Organisator Reinhard Mach, ehemaliger Bürgermeister der Stadt, sagt: „Wir erwarten bei entsprechendem Wetter circa 200 Teilnehmer. Aus dem Kreis Borken (Partnerkreis des Landkreises LUP) erwarten wir mehr als 20 Motorräder. Darunter die größte Gruppe mit 18 Motorrädern von den „Motorrad-Freunden Gemen“, mit denen es eine jahrzehntelange Freundschaft zu Bikern aus der Ludwigsluster Region gibt.“
Ablauf der Sternfahrt
Gestartet wird am Sonnabend um 9 Uhr im Lindencenter Ludwigslust. In Hagenow, am Schützenpark, wird gegen 10 Uhr eine Gedenkveranstaltung zu Ehren der dort bestatteten Opfer aus dem KZ Wöbbelin durchgeführt. Das Wöbbeliner Lager war ein Außenlager des KZ Neuengamme bei Hamburg und wurde am 2. Mai 1945 von amerikanischen Truppen befreit. In der Mittagszeit werden die Sternfahrer in Lübtheen sein. Am Nachmittag wird es noch einmal einen Stopp in Neu Kaliß geben, bevor es dann über Grabow zurück nach Ludwigslust geht, wo die Sternfahrt endet. Die Biker werden sich dazu auf dem Alexandrinenplatz sammeln.
Unterstützung für die Sternfahrt
Unterstützt wird die Sternfahrt vom Förderverein der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin, vom Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes, der Firma Motorrad – Rückheim, dem Lindencenter, den Städten Ludwigslust, Hagenow und Lübtheen sowie der Gemeinde Neu Kaliß. Dazu von der Lübtheener Feuerwehr sowie vielen weiteren ehrenamtlichen Helfern.



