Umfrage: 64 Prozent der Thüringer fühlen sich von Regierung nicht vertreten
64 Prozent fühlen sich nicht vertreten

Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von Funke Medien Thüringen zeigt eine deutliche Unzufriedenheit der Thüringer mit der Landesregierung. Demnach gaben 64 Prozent der Befragten an, dass sie sich von der aktuellen Brombeer-Koalition aus CDU, BSW und SPD eher nicht oder gar nicht vertreten und gehört fühlen. Konkret antworteten 39 Prozent mit „eher nicht“ und 25 Prozent mit „gar nicht“.

Nur jeder Vierte fühlt sich vertreten

Im Gegensatz dazu gaben lediglich 25 Prozent der Teilnehmer an, sich „voll und ganz“ (vier Prozent) oder „eher“ (21 Prozent) von der Regierung vertreten zu fühlen. Dies verdeutlicht eine große Kluft zwischen Regierung und Bevölkerung in Thüringen.

Kritik aus den eigenen Reihen

Besonders bemerkenswert ist, dass die Unzufriedenheit auch bei Wählern der Regierungsparteien hoch ist. So fühlen sich 53 Prozent der BSW-Wähler und 47 Prozent der CDU-Wähler nicht von der Regierung vertreten. Bei den SPD-Wählern liegt dieser Wert bei 37 Prozent. Die Brombeer-Koalition regiert in Thüringen seit Dezember 2024 und ist die erste ihrer Art in Deutschland. Im Landtag verfügen die drei Parteien über 44 von 88 Mandaten.

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Methodik der Umfrage

Die repräsentative Umfrage wurde als Online-Befragung zwischen dem 15. und 22. April durchgeführt. Daran beteiligten sich 1.000 Thüringerinnen und Thüringer ab 18 Jahren. Die Ergebnisse werfen ein Schlaglicht auf die Stimmung im Land und könnten politische Konsequenzen haben.

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