Der Stadtspaziergänger und AZ-Fotograf Sigi Müller ist ein Frühaufsteher. An einem Morgen Ende April streifte er rund um den Kleinhesseloher See im Englischen Garten in München. Dort erlebte er eine besonders süße Begegnung: Eine Familie von Graugänsen mit ihren flauschigen Küken war bereits putzmunter und hatte den See fast für sich allein.
Ein idyllischer Morgen am See
Die Sonne ging gerade auf, als Müller die Graugänse entdeckte. Die Küken, erst wenige Tage alt, folgten ihrer Mutter dicht auf den Fersen. Sie watschelten über die Wiese und planschten im flachen Wasser. Der Fotograf hielt diesen bezaubernden Moment mit seiner Kamera fest. „Es war ein magischer Augenblick“, schwärmt Müller. „Die Ruhe und die zarte Morgenstimmung machten das Erlebnis unvergesslich.“
Graugänse – typische Bewohner des Englischen Gartens
Graugänse sind in München keine Seltenheit, besonders im Englischen Garten fühlen sie sich wohl. Die Küken schlüpfen meist im April oder Mai. Sie sind Nestflüchter und können schon kurz nach dem Schlüpfen laufen und schwimmen. Die Eltern beschützen ihren Nachwuchs aufmerksam. Müller betont, wie wichtig es sei, die Tiere nicht zu stören und genügend Abstand zu halten.
Frühlingserwachen in der Stadt
Der Anblick der kleinen Gänse ist ein Zeichen für den Frühling in München. Viele Spaziergänger freuen sich über die Tierbabys. Der Kleinhesseloher See ist ein beliebter Ort für Naturfreunde. Neben Gänsen leben dort auch Enten, Schwäne und andere Wasservögel. Müller plant, in den kommenden Wochen weitere Spaziergänge zu unternehmen, um die Entwicklung der Küken zu dokumentieren.
Wer die Graugänse selbst sehen möchte, sollte früh aufstehen. Am Morgen ist es am ruhigsten, und die Tiere sind besonders aktiv. Ein Besuch lohnt sich – die süßen Küken verzaubern Groß und Klein.



